Handball-WM Zittern um Platz elf
In sich gekehrt: Bundestrainer Heiner Brand musste vor dem abschließenden WM-Spiel gegen Argentinien seine Mannschaft aufrichten. Das gelang im zunächst gut. Deutschland...
...kam gegen Argentinien ordentlich ins Spiel. Jacob Heinl (r.) und seine Kollegen traten in der Partie um Turnierplatz elf engagiert auf und standen...
...auch in der Abwehr meist sicher. Im...
...Angriff gehörte Uwe Gensheimer zu den stärksten deutschen Akteuren - ebenso wie...
...Holger Glandorf, der bei den Niederlagen gegen Ungarn und Norwegen keine glückliche Figur machte. Brand gab...
...Spielern, die im Turnier nur zu kurzen Einsätzen gekommen waren, die Chance, sich für die Startformation zu empfehlen. Hier wirft Sven-Sören Christophersen, gestört von Argentiniens Sebastian Simonet. Nach 20 Minuten...
...hatte Deutschland eine komfortable 10:5-Führung. Doch...
...eine schlechte Wurfquote und lasches Abwehrverhalten ließen die Argentinier zurück ins Spiel kommen. In dieser Szene nehmen Pablo Portela (l.) und Diego Simonet Patrick Groetzki in die Zange. In der zweiten Halbzeit...
...konnte sich kein Team absetzen. Spielmacher Michael Kraus...
...und Pascal Hens scheiterten immer wieder an der argentinischen Abwehr. Zudem...
...erwischte Argentiniens Torwart Matias Schulz einen starken Tag. Deutschland baute immer weiter ab und musste unter anderem sogar in Überzahl einen Gegentreffer per Kempa-Trick hinnehmen. Der...
...Bundestrainer war entsprechend sauer. Wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit erzielte Argentinien den Ausgleich, nachdem Deutschland im Angriff den Ball leichtfertig abgegeben hatte. Es brauchte...
...zwei Mal zehn Minuten Verlängerung für den deutschen Torwart Johannes Bitter und seine Kollegen, ehe...
...der 40:35-Sieg der DHB-Auswahl feststand. Damit beendet Deutschland das Turnier auf Platz elf - die schlechteste WM-Platzierung unter Brand.