Handystudien: Beim Tricksen ertappt - DER SPIEGEL
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Handystudien Beim Tricksen ertappt

Handys verursachen Krebs - diese Schreckensbotschaft verkündeten vor drei Jahren Forscher der Medizinischen Universität Wien in zwei aufsehenerregenden Studien. Nun ist klar: Es war wohl alles ein Schwindel. Eine Labortechnikerin hatte die Daten einfach erfunden.
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Handystrahlung: Im Jahr 2005 veröffentlichten Forscher der Medizinischen Universität Wien zwei aufsehenerregende Studien, in denen sie angeblich nachwiesen, dass Handystrahlung das Erbgut schädigt. Doch die Daten waren offenbar gefälscht.

Foto: AP
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Strahlenforscher Adlkofer: Er spricht von einer "Sauerei". Bei der Studie von 2008 sei es "nicht mit rechten Dingen zugegangen", sagt er. "Man hat uns hinters Licht geführt. Ich bin entsetzt." Bei den älteren Daten sieht Adlkofer "keine Veranlassung, das Ergebnis zu bezweifeln". Gleichwohl müsse die Studie von 2005 nun "wiederholt werden - und zwar außerhalb Wiens, das ist klar".

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Handynutzer: Bislang konnte nicht belegt werden, dass Handystrahlung Krebs verursacht.

Foto: DDP
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