Welfenhochzeit in Hannover Seide, Sonne und jede Menge Schaulustige
Nun auch mit dem Segen der Kirche: Ernst August und Ekaterina von Hannover nach der Trauung in der Marktkirche.
Mit einem weißen Kleid aus Spitze samt breiter Schleppe und einem mit Perlen bestickten langen Schleier zeigte sich die Braut Ekaterina Malysheva vor der kirchlichen Trauung. Entworfen hatte es die libanesische Designerin Sandra Mansour, eine langjährige Freundin von Ekaterina von Hannover.
Der Vater des Ehemannes, Ernst August Prinz von Hannover, hatte der Ehe mit Ekaterina, die ebenfalls als Designerin arbeitet, zuvor nicht zugestimmt.
Zu den Gästen der kirchlichen Hochzeit gehörten Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe und Mahkameh Navabi. Ihr Aufmarsch wurde von rund 1000 Schaulistigen beguckt.
Auch Pierre Casigahri, der Sohn von Caroline von Monaco, und seine Frau Beatrice waren nach Hannover gekommen.
Die Trauung führte der frühere Landesbischof Horst Hirschler durch.
Als getrautes Ehepaar verlassen Ernst August und Ekaterina von Hannover die Marktkirche.
Nach der Trauung machte sich das Paar auf eine fünf Kilometer lange Kutschfahrt durch Hannover. Rund zwanzig Minuten dauert die Fahrt von der Altstadt zum Stadtteil Herrenhausen.
Die Fahrt endet an der Galerie Herrenhausen, wo das Brautpaar seine Hochzeitsgäste empfing. Abends steigt schließlich eine private Party auf Schloss Marienburg.
Vor zwei Tagen hatte das Paar standesamtlich geheiratet.
Die Zeremonie im Neuen Rathaus in Hannover lief privat ab - dies hatten sich Braut und Bräutigam nach Angaben der Stadt so gewünscht.