Fotostrecke Hannover bemüht, Eintracht clever
Hannovers Coach Mirko Slomka schien schon vor dem Anpfiff geahnt zu haben, was da auf ihn zukam: ein Fußballspiel, das nur in den wenigsten Phasen zu erwärmen wusste
Gast Eintracht Frankfurt zeigte sich von der Heimstärke der Hannoveraner und der eigenen Torflaute der vergangenen Partien wenig beeindruckt. Vom Anpfiff an spielte das Veh-Team mit.
Engagiert gingen beide Teams zur Sache, aber gerade in der ersten Hälfte blieb vieles Stückwerk. Torgelegenheiten waren Mangelware.
Auch die vielgelobte 96er-Offensive rieb sich in Zweikämpfen auf, so wie hier Mame Diouf gegen seinen ständigen Widerpart Carlos Zambrano.
Das Duell zwischen dem Eintracht-Verteidiger und der 96er-Sturmspitze aus dem Senegal gehörte zu den rassigsten Zweikämpfen der Partie.
Vorne verstanden es die Frankfurter immer, die Hannoveraner Abwehrspieler zu beschäftigen. Echte Torgefahr blitzte allerdings auch bei Stefan Aigner nur selten auf.
Und immer wieder Zambrano gegen Diouf. Die beiden stemmten sich gegeneinander und gegen das fürchterliche Märzwetter.
Die Geste des erfolgreichsten Hannoveraner Angreifers sagt allerdings alles: Es gab einfach fast kein Durchkommen.
So blieb die Eintracht zwar auch im fünften Match nacheinander ohne Torerfolg. Trainer Armin Veh hatte trotzdem Grund zum Lächeln. Das Remis konnte seine Mannschaft besser gebrauchen als die Gastgeber.