"Hanseatic nature": Ein Schiff der Extreme - DER SPIEGEL
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"Hanseatic nature" Ein Schiff der Extreme

Mit der Taufe der "Hanseatic nature" startet Hapag-Lloyd Cruises im Expeditionsbereich neu durch. Das neue Schiff ist für extreme Regionen der Welt konzipiert - und in Sachen Bildung unterwegs.
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Balkonblick auf Meer und Küste: Die "Hanseatic nature" wurde am 4. April in Hamburg getauft. Im Oktober 2019 und Mai 2021 sollen die Schwesterschiffe "Hanseatic inspiration" und "Hanseatic spirit" in Dienst gestellt werden.

Foto: Hapag-Lloyd Cruises/ Christian Wyrwa
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"Hanseatic nature": 138 Meter lang und 22 Meter breit ist das neue Schiff von Hapag-Lloyd Cruises. Das bisherige Expeditionsschiff der Reederei, die 26-jährige "Bremen", ist bereits verkauft und wird 2021 die Flotte verlassen.

Foto: Hapag-Lloyd Cruises/ Tor Erik Kvalsvik
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Gläserner Balkon zum Herausfahren: Auf dem Expeditionsschiff steht zwar die Naturbeobachtung im Mittelpunkt, an Luxus mangelt es auf dem Fünf-Sterne-Schiff allerdings nicht. Zwischen 21 und 71 Quadratmeter sind die Kabinen und Suiten groß.

Foto: Hapag-Lloyd Cruises/ Wyrwa
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"Nature walk" am Bug: Die Spitze des Schiffes ist für Passagiere freigegeben. Von dort haben sie beste Sicht auf Wale, Eisschollen oder Amazonasdschungel. Platz ist für 230 Passagiere an Bord, bei Antarktis-Expeditionen und Spitzbergen-Umrundungen dürfen nur 199 dabei sein.

Foto: Hapag-Lloyd Cruises/ Christian Wyrwa
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Badezimmer der Grand Suite: Eine beheizbare Wand ist für das schnellere Trocken von Regenjacken konzipiert. Auf Expeditionskreuzfahrtschiffen muss man an viele praktische Dinge denken, die auf normalen Kreuzfahrtschiffen nie eingebaut würden, sagt Karl J. Pojer.

Foto: Hapag-Lloyd Cruises/ Wyrwa
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Observation Lounge auf Deck acht: Die Begleitung durch Wissenschaftler ist der Reederei wichtig. Bis zu vier Vorträge am Tag halten etwa Glaziologen, Geologen oder Biologen. Die Bibliothek bietet viele Bücher über Meer und Natur an.

Foto: Hapag-Lloyd Cruises/ Wyrwa
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Hanseatrium: An der Decke der Multifunktions-Lounge auf Deck vier ziehen wahlweise Orcas oder Südseefische auf einem Bildschirm vorüber - ein Gefühl wie unter einem Aquarium. Auf einem Riesenbildschirm können die Lektoren ihre Präsentationen zeigen, abends wird der Raum zur Bar.

Foto: Hapag-Lloyd Cruises/ Wyrwa
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Ocean Academy (Zeichnung): Am Heck auf Deck acht können sich die Passagiere selber weiterbilden - an einer "Study Wall", einer sechs Meter langen Touch-Bildschirmwand. Die Inhalte werden unter anderem vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung bereitgestellt.

Foto: Hapag-Lloyd Cruises/ Christian Wyrwa
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Tenderboote in Wartestellung: Die Rettungsboote werden auch für den Transport von Passagiere genutzt. An Bord sind außerdem 17 Zodiacs, zum Teil mit Elektromotor, für Transfers in den Expeditionsgebieten. Von einer Marina auf Deck drei aus können sie in Kajaks ablegen oder schwimmen gehen.

Foto: Antje Blinda/ SPIEGEL ONLINE
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Pinguine aus alten Flipflops: Die Skulpturen sind Teil einer permanenten Kunstausstellung an Bord, die Plastikmüll im Meer zu Thema hat.

Foto: Antje Blinda/ SPIEGEL ONLINE
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Unterwegs auf dem Amazonas (Zeichnung): Das Schiff ist für Fahrten in heißen und kalten Gebieten konzipiert und muss Temperaturen von plus 40 bis minus 25 Grad aushalten. Es ist mit der aktuell höchsten Eisklasse für Passagierschiffe PC 6 ausgestattet.

Foto: Hapag-Lloyd Cruises/ Christian Wyrwa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?