Hanta: Killervirus auf dem Vormarsch - DER SPIEGEL
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Hanta Killervirus auf dem Vormarsch

Fieber, Gliederschmerzen, Übelkeit - was aussieht wie eine gewöhnliche Grippe, entpuppt sich seit 2007 immer öfter als das gefährliche Hantavirus. Übertragen wird es durch Mäuse-Kot. Experten sind besorgt: Was passiert, wenn noch weitaus gefährlichere Hanta-Stämme in Deutschland heimisch werden?
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Hantaviren unter 171.000-facher Vergrößerung: Mitteleuropäer blieben von diesen Killerviren bislang verschont - was mit den hier lebenden Nagerarten zu tun hat. Jeder Hantavirus-Typ ist an bestimmte Mäusearten angepasst. Einige in anderen Weltregionen vorkommende Hantaviren sind hoch pathogen - aus diesem Grund gelten sie auch als geeignet für die Herstellung von Biowaffen.

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Hantavirus-Überträger: Übertragen werden die Hantaviren in Deutschland durch Rötel-, Brand- und Feldmäuse. Auch Wanderratten können die Erreger möglicherweise beherbergen. Den Tieren selbst droht von den Mikroben keinerlei Ungemach.

Foto: AFP
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Markierte Maus: Wissenschaftler fanden in Studien heraus, dass größere, ältere Mäuse die Hanta-Überträgermäuse mit dem Virus infizieren.

Foto: University of Utah
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Foto: DER SPIEGEL
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Joggerin im Wald: Die Viren im Kot der Mäuse werden durch den Wind verbreitet. Gefährdet ist, wer in der Nähe von Wald, Stadtwald oder Park lebt, wer dort Freizeitsport betreibt oder zeltet.

Foto: DPA
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?