Schneefestival in Harbin Das bunteste Eis der Welt
Jedes Jahr neu: Mit viel Aufwand entstanden die Skulpturen für das diesjährige Schnee- und Eisfestival im chinesischen Harbin.
Am Samstag wird das Areal offiziell eröffnet, doch schon jetzt ist es zugänglich.
Laut Angaben der Veranstalter wurden 180.000 Kubikmeter Eis und 150.000 Kubikmeter Schnee verbaut.
Mindestens einen Monat lang sollen die Bauwerke Touristen aus aller Welt in die Heilongjiang-Provinz locken.
Zu den Gebäuden zählen ein riesiges Märchenschloss, ein kleinerer Nachbau des Empire State Building und diverse weitere Hochhäuser.
Erstmals entstand der Skulpturenpark im Jahr 1963. Die Region ist bestens geeignet für ein solches Projekt, im Winter liegt hier die Durchschnittstemperatur bei etwa minus 17 Grad.
Harbin zählt zu den Städten in China, in denen die kältesten Wintertemperaturen gemessen werden.
Auch eine Skulptur, die vom Kolosseum in Rom inspiriert ist, wurde mit Eisblöcken aus dem Songhua-Fluss gebaut.
Winterromantik auf Chinesisch: Viel Liebe zum Detail beweisen die Veranstalter alljährlich beim Lichtkonzept.
Tausende Arbeiter waren wochenlang beschäftigt, um die Touristenattraktion vorzubereiten.
Hunderttausende Touristen werden erwartet. 90 Prozent kommen aus China, doch speziell bei Reisenden aus Südostasien ist das Festival beliebt, weil die von zu Hause keine solchen Winter kennen.