Harem: Ein Ort von Lust und Macht - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Harem Ein Ort von Lust und Macht

Seit Jahrhunderten gilt der Harem als Ein-Mann-Bordell - zu Unrecht, finden Orientalisten. Das Bild von Frauen, die sich zu Hunderten nackt am Boden räkeln, ist wilde Phantasie. Wer geschickt Intrigen zu spinnen wusste, konnte schnell von der Haremsdame zu Herrscherin aufsteigen.
1 / 3

Feuchtfröhliche Verwechslungen: Harem, Hammam und Bordell gerieten in der Phantasie europäischer Maler oft durcheinander, wie das Bild "La Grande Piscine de Bursa" von Jean-Léon Gérome beweist (1885).

2 / 3

Ein Paradies männlichen Müßiggängertums? Haremsdarstellung aus dem Istanbuler Pera-Museum (19. Jahrhundert)

3 / 3

Der Harem, ein Ort mit strengen Hierarchien: "Der Tag nach der Hochzeit", gemalt von einem nordeuropäischen Meister (Mitte 18. Jahrhundert)

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?