Hartmut Mehdorn: Der Bahn-Chef in Bildern - DER SPIEGEL
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Hartmut Mehdorn Der Bahn-Chef in Bildern

Am Ende war der Druck zu groß: Angeschlagen durch die Datenaffäre hat Hartmut Mehdorn seinen Rücktritt angeboten. Dabei stand der unbequeme Manager schon häufiger in der Kritik.
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Im Jahr 2001 weihen Hartmut Mehdorn und der damalige Kanzler Gerhard Schröder die Schienenverbindung zum Flughafen Hannover-Langenhagen ein. Mit der Politik lieferte der Manager sich manches Gefecht. Sein Vorhaben, die Bahn börsenfähig zu machen, wurde häufig kritisiert.

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Volldampfmanager Mehdorn: "Zu den Leuten, die unterm Teppich durchlaufen können, ohne oben eine Beule zu erzeugen, dazu gehöre ich jedenfalls nicht", schätzte sich der Bahn-Chef selbst ein.

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Im Jahr 2002 stellte Hartmut Mehdorn das neue Tarifsystem der Bahn vor. Die Preisreform geriet zum Desaster, die etwas komplizierten Frühbucherrabatte etwa setzten sich am Markt nie wirklich durch.

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Baumeister Mehdorn: Mit Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit besichtigte der Bahn-Chef 2002 den Bau des Lehrter Bahnhofs. Doch solch prestigeträchtige Projekte waren eher die Ausnahme. Viel Geld musste Mehdorn in die Sanierung bestehender Gleise investieren.

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Mehdorn galt als enorm selbstbewusst und unbequem. "Diplomat wollte ich nie werden" ist ein Gesprächsband mit ihm betitelt.

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In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel weihte Mehdorn 2006 den Berliner Hauptbahnhof ein. Auch diese Festivität blieb nicht skandalfrei. Der Architekt des Großbauwerks, Meinhard von Gerkan, hatte zuvor angekündigt, zur Eröffnungsfeier nicht zu erscheinen, da die Bahn den Entwurf verändert habe und damit die Architektur banalisiert worden sei.

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Mit den Arbeitnehmervertretern lieferte sich Mehdorn diverse Fehden. Im Herbst legte ein Lohnstreit mit den Lokführern den Schienenverkehr lahm. (Im Bild: Mehdorn mit GDL-Chef Manfred Schell)

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Am Ende stolperte Mehdorn über den Datenskandal bei der Bahn: Er übernehme als Vorstandschef die Verantwortung für die Datenaffäre, "unabhängig davon, ob ich es gewusst habe oder nicht", sagte der 66-Jährige am Montag bei der Bilanzpressekonferenz des Staatsunternehmens in Berlin. "Dieser Verantwortung will ich mich nicht entziehen."

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