Hausboote: Wohnen auf dem Wasser - DER SPIEGEL
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Hausboote Wohnen auf dem Wasser

Hamburg ist bislang die einzige deutsche Großstadt, in der es schwimmende Häuser gibt. Die Minisiedlung in Hammerbrook ist eine grüne Oase auf dem Wasser, versteckt im Industriegebiet.
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Diese kleine Hausbootsiedlung befindet sich im Hamburger Stadtteil Hammerbrook. Das Hausboot ganz links ist "Rusty" von Lisa Knörnschild und Hendrik Maas.

Foto: Bente Stachowske
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Eingerahmt wird die Minisiedlung aus drei schwimmenden Häusern von Büros auf der einen und einem Sportboothafen auf der anderen Seite. Dichtes Grün am Ufer bietet Libellen, Eisvögeln und Haubentauchern ein Zuhause.

Foto: Bente Stachowske
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Das wegen seiner Fassade aus wetterfestem Cortenstahl "Rusty" getaufte Hausboot von Hendrik Maas und Lisa Knörnschild hat genug Platz für einen freistehenden Küchenblock. Seit Februar wohnen die beiden Köche auf der Bille, einem Nebenfluss der Elbe.

Foto: Bente Stachowske
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Hendrik Maas und Lisa Knörnschild sitzen auf der Terrasse ihres Hausboots im Gewerbegebiet Hammerbrook mit seinen vielen Kanälen. "Morgens vor der Arbeit ins Wasser zu springen oder nach Feierabend ein paar Runden mit dem Stand-up-Paddel zu drehen, ist natürlich ein Traum", sagt Maas.

Foto: Bente Stachowske
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Blick aus dem Inneren des Hausboots "Rusty". Bis die Bewohner in den Genuss einer solchen Aussicht gelangen, vergehen oft Jahre: Baugenehmigungen sind schwer zu bekommen, und selbst in einer so von Wasser geprägten Stadt wie Hamburg sind solche Lagen rar.

Foto: Bente Stachowske
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Grüne Oase im Gewerbegebiet in Hammerbrook: Blick aus der Hausbootküche von Hendrik Maas und Lisa Knörnschild.

Foto: Bente Stachowske
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Hendrik Maas mit dem selbstgebastelten Modell seines schwimmenden Hauses, das so nicht realisiert wurde.

Foto: Bente Stachowske
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Bei dieser Aussicht ist der Fernseher eigentlich überflüssig. Wenn es mal voll wird, bietet das Sideboard noch Sitzplätze für Besucher.

Foto: Bente Stachowske
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Uwe Wendler in seinem Wohnzimmer, er lebt mit seiner Frau Uta Fabel zusammen auf dem Hausboot.

Foto: Bente Stachowske
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Marion Nabert steht auf der Terrasse ihres Hausboots in Hammerbrook, sie lebt mit ihrem Mann Jörn und zwei Katzen seit Anfang des Jahres 2016 auf der Bille.

Foto: Bente Stachowske
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Marion und Jörn Nabert teilen sich ihr schwimmendes Heim mit Katze Urmel.

Foto: Bente Stachowske
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Nur der Blick aus dem Fenster verrät, dass es sich hierbei um keine klassische Wohnung handelt: Das Wohnzimmer von Marion und Jörn Nabert.

Foto: Bente Stachowske
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Ein Steg verbindet die drei Hausboote in Hammerbrook. Zwischen den Pontons ist mehr Platz als zwischen Häusern in einer Reihenhaussiedlung.

Foto: Bente Stachowske
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Die Büroriegel im Hintergrund schirmen die Hausboote und ihre Bewohner vom Verkehrslärm einer sechsspurigen Bundesstraße ab.

Foto: Bente Stachowske
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Der Mittelkanal in Hammerbrook: Umgeben von Bürogebäuden liegen das Hausboot "Schwan" (vorne) sowie ein weiteres schwimmendes Wohnhaus. Im Hintergrund liegen zwei Betonpontons, die als nächstes bebaut werden, sowie die S-Bahn-Station Hammerbrook.

Foto: Bente Stachowske
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Der Architekt Daniel Wickersheim in seinem selbstgebauten "Schwan", auf dem Mittelkanal in Hammerbrook.

Foto: Bente Stachowske
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Eingerahmt von großen Firmenzentralen wohnt der Architekt seit einem Jahr in seinem selbst entworfenen Hausboot. Die Uferpromenade ist momentan nur an Werktagen belebt, wenn Büroangestellte hier ihre Mittagspause verbringen.

Foto: Bente Stachowske
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Auch der "Schwan" ist sehr geräumig: Blick in die offene Küche mit angrenzendem Essbereich. Dahinter befinden sich das Bad und ein Abstellraum.

Foto: Bente Stachowske
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Detail im selbstgebauten Badezimmer des Architekten Daniel Wickersheim in seinem Hausboot "Schwan". Aufgrund seiner Nähe zur Innenstadt und angesagteren Stadtteilen wie St. Pauli rückt Hammerbrook in den Fokus der Stadtentwicklung.

Foto: Bente Stachowske
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Blick aus einem der beiden Schlafzimmer des Hausboots "Schwan". Im Spiegel zu sehen der Mittelkanal und die S-Bahn-Station Hammerbrook.

Foto: Bente Stachowske
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Sogar für eine Badewanne ist Platz in einem modernen Hausboot. Das Muster hat Daniel Wickersheim selbst entworfen.

Foto: Bente Stachowske
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Insgesamt zehn schwimmende Häuser liegen in einem der zwei Teilabschnitte des Eilbekkanals. Im Vordergrund das einzige klassische Hausboot (also ein umgebautes Flussschiff). Alle sind Ergebnisse eines Architekturwettbewerbs.

Foto: Rainer Müller
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Die Humboldtinsel in Berlin Alt-Tegel aus der Vogelperspektive: Die schmale Insel wird mit 74 Villen und Eigentumswohnungen bebaut. Im Hintergrund zu sehen: vier schwimmende Häuser. Geplant waren zwölf, aber mehr ließen die Behörden nach zehnjährigen Verhandlungen nicht zu. (Das Bild zeigt eine Visualisierung.)

Foto: Martrade Immobilien
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Im Großen Goitzschesee, einem gefluteten Tagebau bei Bitterfeld, entsteht aktuell eine Siedlung aus 19 schwimmenden Ferienhäusern. Die Genehmigungen für "Sondernutzungen" wie Ferienwohnungen sind einfacher zu bekommen als die für reguläre Hausboote.

Foto: Floating Houses
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Auf dem Nordsee, einem Baggersee bei Xanten, entstand diese Feriensiedlung aus zehn schwimmenden Häusern. Alle Objekte sind verkauft und werden privat genutzt oder vermietet.

Foto: Floating Houses
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?