Haute Couture in Paris: Himmlisch - DER SPIEGEL
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Haute Couture Schauen in Paris Himmlisch

Die Haute Couture ist die höchste Form der Mode, handgefertigt und maßgeschneidert. Zum Start Pariser Schauenwoche zeigten die Designer Heiligenscheine, Engel und von Gottheiten inspirierte Entwürfe - überirdisch schön.
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In Paris hat am Sonntag die Präsentation der Haute Couture begonnen. Gezeigt werden Entwürfe für die kommende Herbstsaison. Der Italiener Maurizio Galante schickte seine Models mit Heiligenschein über die Bühne im Rathaus des 5. Pariser Arrondissements.

Foto: CAROLINE BLUMBERG/EPA-EFE/REX
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Was nach christlicher Ikonografie aussieht, hat sein Vorbild bei den Tehuana in Mexiko. Die Frauen aus der Region um die Stadt Tehuantepec ganz im Süden des Landes tragen dort seit jeher den Resplandor, eine Mischung aus Haube und Halskrause, die das Gesicht ihrer Trägerin rahmt.

Foto: CHRISTOPHE ARCHAMBAULT/ AFP
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Die Strohsterne für seine Version des Resplandor - übrigens auch der Name der Kollektion - ließ Galante von einem mexikanischen Kunsthandwerker fertigen. Was mögliche Vorwürfe kultureller Aneignung zumindest ein bisschen entkräften dürfte.

Foto: CHARLES PLATIAU/ REUTERS
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Diese Kombination aus Plissee-Midikleid und Fransenjacke dürfte nur im mexikanischen Herbst angenehm zu tragen sein. Das luftige Oberteil wird nämlich zusammengehalten von einem Stoffgitter, an dessen Knotenpunkten kleine Strohkörbchen befestigt sind.

Foto: CHRISTOPHE ARCHAMBAULT/ AFP
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Maurizio Galante bedankt sich bei den Gästen seiner Modenschau.

Foto: CHARLES PLATIAU/ REUTERS
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Auch bei Schiaparelli trugen die Models eine Art Gloriole. Allerdings bestand der Nimbus in diesem Fall aus Stoff.

Foto: Michel Euler/ AP
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Die Schau war das mit Spannung erwartete Debüt des US-Designers Daniel Roseberry. In seiner ersten Kollektion zeigte der 33-Jährige skulpturale Entwürfe wie dieses voluminöse Kleid, das an eine Wolke erinnert.

Foto: CHRISTOPHE PETIT TESSON/EPA-EFE/REX
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Ein Modeschöpfer kann seinen Mannequins keine Flügel verleihen, aber diese mit Federn besetzten Ärmel eines Lederkleids sind nahe dran.

Foto: CHRISTOPHE PETIT TESSON/EPA-EFE/REX
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Dieses Abendkleid mit geschlitzten bodenlangen Trompetenärmeln hat auch etwas Himmlisches.

Foto: REGIS DUVIGNAU/ REUTERS
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Normalerweise zeigen sich die Designer immer nur kurz nach ihren Modenschauen. Der Texaner Daniel Roseberry machte es anders und nahm zu Beginn seiner Vorführung an einem Zeichentisch auf dem Laufsteg Platz.

Foto: REGIS DUVIGNAU/ REUTERS
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Dieser Engel schwebte bei Iris van Herpen über den Laufsteg. Die Niederländerin ist bekannt für ihre filigranen Kreationen, die zum Teil aus dem 3-D-Drucker kommen.

Foto: THOMAS SAMSON/ AFP
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Iris van Herpens Kleider muss man eigentlich in Bewegung sehen, um ihre Raffinesse zu erfassen. Bei diesem Kleid aus Federschuppen beispielsweise bewegen sich die Flügel. Die einzelnen Federn rotieren dabei um ihre Befestigung. Hier kann man das im Video sehen .

Foto: THOMAS SAMSON/ AFP
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Iris van Herpens Interpretation eines Rauschgoldengels.

Foto: Thierry Chesnot/ Getty Images
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Gemeinsam mit dem Architekten Philip Beesley entwickelte Iris van Herpen Lamellen für ihre Kleider. Der Clou: Sie bewegen sich im Schritt der Models und zeigen mal mehr mal weniger Haut.

Foto: Francois Mori/ AP
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Iris van Herpen (rechts) ist im Prinzip Ingenieurin und Modemacherin. Hier empfängt sie den Schlussapplaus nach ihrer Schau im Konzertsaal des Elysée Montmartre.

Foto: Thierry Chesnot/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?