Hawaii Vulkan Kilauea lässt die Erde beben
Der Kilauea auf der größten Hawaii-Insel Big Island ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. An einer Straße im Wohngebiet Leilani im Südosten der Insel quollen nach dem Ausbruch Rauch und Lava aus dem Erdinneren nach oben.
Im Wohngebiet Leilani im Südosten der Insel stehen rund 770 Häuser. Das Foto zeigt eine aufgerissene Straße dort. Die Katastrophenschutzbehörde wies Anwohner an, die Gefahrenzone umgehend zu verlassen.
Hier läuft Lava in Richtung eines Grundstücks. Die Behörden warnten, neben potenziell tödlichen giftigen Gasen bestehe auch Gefahr durch umherfliegende Gesteinsbrocken. Als Folge der Eruption sei zudem mit Bränden und weiteren Erdbeben zu rechnen.
Für Menschen aus den gefährdeten Gebieten wurden Notunterkünfte eingerichtet. Hier wird zu Beginn einer Informationsveranstaltung gebetet.
Schaulustige versuchten, Aufnahmen von dem Naturereignis zu machen. Die Behörden warnten, es könnten weitere Risse und Lavaströme auftreten. Es sei aber unmöglich, die Ausbrüche vorherzusagen.
Auf einigen Straßen bildeten sich Risse. Im Großen und Ganzen seien die Verkehrswege auf Hawaii intakt geblieben, teilte die örtliche Transportbehörde mit. Auch das kurzzeitig verhängte Start- und Landeverbot auf dem Internationalen Flughafen sei nach Inspektion der Pisten schnell wieder aufgehoben worden.