HBO-Serie "Sharp Objects": An der Oberfläche gekratzt - DER SPIEGEL
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"Sharp Objects" Drei Frauen, drei Traumata

"Sharp Objects" hat das Zeug zum nächsten TV-Hit: Der Regisseur von "Big Little Lies", die Autorin von "Gone Girl" und Hollywood-Star Amy Adams. Doch die HBO-Thriller-Serie leidet an zwei Netflix-Krankheiten.
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Ein Mädchen ermordet, eines vermisst: In ihrer Heimatstadt Wind Gap geschehen brutale Verbrechen, weshalb Reporterin Camille (Amy Adams) von ihrem Chefredakteur losgeschickt wird.

Foto: HBO/ Sky
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Seit Jahren war Camille nicht mehr in ihrem Elternhaus. Und mit ihrer dominanten Mutter Adora (Patricia Clarkson) hatte sie auch keinen Kontakt.

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Überhaupt nicht erkannt hätte Camille deshalb ihre Halbschwester Amma (Eliza Scanlen), die zu einem feisten Teenager herangewachsen ist.

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Während sie noch ihre alte Heimatstadt erkundet, wird das zweite Mädchen tot aufgefunden: Auch sie wurde ermordet - und auch ihr wurden die Zähne herausgezogen.

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Haben sie es mit einem Serientäter zu tun? Weder FBI-Agent Willis (Chris Messina) noch Camille kommen mit ihren Recherchen voran. Dafür steigt die erotische Spannung zwischen ihnen.

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Ob Amma und ihre Freundinnen etwas über die Täter wissen? Immerhin widersetzen sie sich den Ausgangsperren, die seit den Morden verhängt wurden, und sind auch nachts im Ort unterwegs.

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Meistens hat die alkoholkranke Camille eine Wasserflasche mit Wodka dabei, um ihrer Sucht nachzugehen. Das hält sie allerdings nicht davon ab, zum Stammgast in der einzigen Kneipe von Wind Gap zu werden.

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Was werden die Leute nur von ihrer ungehörigen Tochter denken? Ihr Ruf im Ort scheint Adora mehr zu beschäftigen als die Morde. Mit dieser Scheinheiligkeit ist sie allerdings nicht allein.

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