Hebammen Wenn der Job zu teuer wird
Für werdende Eltern wird es immer schwieriger, eine Hebamme zu finden. Wegen stagnierender Gebühren und drastisch steigender Versicherungsprämien, geben immer mehr von ihnen die Geburtshilfe auf. Für die Schwangeren bedeutet das vor allem weite Wege, weil es bereits unterversorgte Gebiete gibt.
Die Hebamme Isabel Grafe tastet den Bauch von Christina ab. Die werdende Mutter nimmt für jeden Termin einen weiten Weg auf sich - Hebammen sind nur noch schwer zu finden und oft langfristig ausgebucht.
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Freiberufliche Hebammen halfen im Jahr 2009 bei 165.000 Geburten in Deutschland. Insgesamt kamen in dem Jahr hierzulande 651.000 Babys zur Welt.
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Hebammen-Demo in Hannover Anfang Mai. Die Geburtshelferinnen verlangen vor allem mehr Geld für ihre Leistungen.
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Geburtszimmer im Geburtshaus Hamburg. Britta Höpermann verfolgt seit fast 20 Jahren die immer schwieriger werdende Situation der Hebammen.
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Babys nach dem Massagekurs. Größere Hebammen-Gemeinschaften können ihren Umsatz mit zusätzlichen Kursangeboten steigern.
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