Heimerziehung in der DDR - DER SPIEGEL
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Heimerziehung in der DDR Schläge mit dem Schlüsselbund

"Wenn du nicht brav bist, kommst du nach Torgau!", drohten Eltern in der DDR unartigen Kindern. In dem Elbestädtchen lag der einzige "Geschlossene Jugendwerkhof" der DDR - eine Art sozialistisches "Boot Camp", in dem unangepasste, verhaltensauffällige und straffällig gewordene DDR-Teenager zu "sozialistischen Persönlichkeiten" geformt werden sollten.
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Jugendwerkhof Torgau: Zwischen 1964 und 1989 wurden mehr als 4000 Jugendliche in dem ehemaligen Gefängnis mit brutalen Erziehungsmethoden diszipliniert.

Alle Bilder der Fotostrecke stammen aus der MDR-Sendung "Schlimmer als Knast - die Jugendwerkhöfe in der DDR". Diese wurde im Januar 2005 ausgestrahlt.

Foto: MDR
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"Zuführungszelle" in Torgau: Drei Tage mußten Neuankömmlinge in Einzelhaft verbringen, tagsüber durften sie dabei die Pritsche nicht benutzen.

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Treppe im Jugendwerkhof Torgau: Eine häufig angewandte Bestrafung war, die Jugendlichen bis zur Erschöpfung im Entengang über die Treppen rennen zu lassen.

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Durchgang im Jugendwerkhof Torgau: In der sächsischen Kleinstadt unterhielten schon die Nazis Wehrmachtsgefängnisse und Kriegsgefangenenlager.

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