Helmhistorie: Die Allzweckkappe - DER SPIEGEL
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Helmhistorie Die Allzweckkappe

Kopfverletzungen sind im Sport eine häufige Todesursache, erst recht im Straßenverkehr und auch in der Fliegerei. Helme helfen. Es begann mit einfachen Helmen, über Jahrzehnte wurden daraus Hightech-Helme.
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Flug-Football-Helm: Die Entwicklung von Football-und Fliegerhelmen verlief Anfang des 20. Jahrhunderts annähernd parallel - und zeitigte äußerlich ähnliche Resultate. Über Henry H. Arnold, im Zweiten Weltkrieg Kommandeur der US Army Air Force, wurde bekannt, dass er als junger Mann beim Fliegen einen Football-Helm trug. Ähnliches, allerdings ohne Fluggerät, probierte dieser junge Mann: Die Aufnahme zeigt US-Footballspieler Vince Lombardi Mitte der Dreißigerjahre.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Bandagiert: Beim Football ging es schon immer etwas ruppiger zu (Foto von 1907). Doch das Spiel ist älter als der Helm. Wer genau ihn erfunden hat, ist nicht eindeutig geklärt. Bereits um 1896 soll der amerikanische Football- und Baseball-Spieler George Oliver Barclay mit einer Art Kopfgeschirr, einem ledernen Verband mit Ohrenschützern, auf dem Spielfeld gesichtet worden sein.

Foto: AP
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Der Kopfschutz war lange Zeit eine freiwillige Angelegenheit - wie bei den Chicago Bears, hier in einer Aufnahme von 1935. Erst ab 1939 gehörte er zur obligatorischen Ausrüstung im Schulsport, ab 1943 dann auch in der National Football League (NFL).

Foto: Alan Fisher/Library of Congress
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Gesichtsmasken kamen hinzu. Dieses Modell, das an eine Darth-Vader-Verkleidung erinnert, trug Henry Luther Haines von den New York Giants bereits 1925.

Foto: Topical Press Agency / Getty Images
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Lederkappe, Ohrenschützer und Brille gehörten zur Standardausrüstung früher Flieger, wie bei diesem Piloten 1915 auf dem Flugplatz Hendon bei London. Die Kopfbedeckungen der Flugpioniere sollten in erster Linie vor Lärm, Kälte, Wind und Regen schützen. Stoßdämpfende Eigenschaften hatten sie anfangs nicht, obwohl Kopfverletzungen eine der häufigsten Todesursachen waren. Einige Piloten behalfen sich...

Foto: Popperfoto/Getty Images
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...deshalb mit den etwas härteren Helmen, wie sie bei Motorradrennen getragen wurden, etwa vom Französischen Champion Andre Grapperon (hier 1913 bei einem Rennen in Paris).

Foto: imago/UIG
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Eine schlichte Lederkappe trug 1927 auch noch der US-Amerikaner Charles Lindbergh, berühmt geworden für seinen Nonstop-Flug von New York nach Paris. Kaum zu vergleichen...

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...mit dem, was Jetpiloten heute, wie etwa dieser in einer Mirage 2000, im Cockpit tragen. Der Kunststoffhelm setzte sich ¿

Foto: © Charles Platiau / Reuters/ REUTERS
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...natürlich auch im Football durch. Eine Garantie gegen Kopfverletzungen bietet er damit aber noch immer nicht.

Foto: © Mark Blinch / Reuters/ REUTERS
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