Helmut Kohl: Der abwesende Vater - DER SPIEGEL
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Helmut Kohl Der abwesende Vater

Helmut Kohl hat 16 Jahre lang die Republik regiert. Für die einen Kanzler der Einheit und glühender Europäer, für die anderen CDU-Spendensammler und Strippenzieher
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In der Öffentlichkeit: Helmut Kohl mit seiner zweiten Frau Maike Kohl-Richter (rechts an seiner Seite), hier am 30. Juni 2011 beim WM-Spiel der deutschen Frauenfußballerinnen gegen Nigeria. Links die Ex-Fußballerin Steffi Jones, Präsidentin des Organisationskomitees. Außen rechts die Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main, Petra Roth (CDU).

Foto: dapd
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Heile Welt für die Fotografen: Helmut Kohl, Walter Kohl (l.) und Peter Kohl (r.) mit Hannelore Kohl 1975 am Wolfgangsee in Österreich. Damals war Kohl noch Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz.

Foto: Heinz Wieseler / dpa / picture alliance
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Hochgeehrt: Helmut Kohl erhält im Mai 2011 den Henry-Kissinger-Preis in Berlin aus der Hand des früheren US-Präsidenten Bill Clinton.

Foto: TOBIAS SCHWARZ/ REUTERS
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Schwieriges Verhältnis: Walter Kohl mit seinem Vater Helmut Kohl im Juli 2001, nach der Beerdigung von Mutter und Ehefrau Hannelore Kohl. Walter Kohl hat 2011 ein Buch über seine Beziehung zum Vater veröffentlicht. Beide haben im Juni 2011 erstmals nach Jahren wieder miteinander gesprochen. Helmut Kohl hatte schon vor der Buchveröffentlichung mit seinem Sohn gebrochen, weil dieser sich öffentlich über das Familienleben und die Rolle des Vaters geäußert hatte.

Foto: ? Reuters Photographer / Reuters/ REUTERS
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Helmut Kohl im Januar 2011: Treffen im Mainz mit dem kroatischen Ministerpräsidenten Ivo Josipovic

Foto: ALEX DOMANSKI/ REUTERS
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Auf dem Weg nach oben: 1973 wird Helmut Kohl Nachfolger an der CDU-Spitze, im Hintergrund sein Vorgänger im Amt, Rainer Barzel.

Foto: dpa/ picture-alliance/ dpa
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Ganz oben: Als Kanzler hält Helmut Kohl Kontakt zur Wirtschaft - hier mit dem Präsidenten des BDI, Tyll Necker (rechts), und dem BDI-Hauptgeschäftsführer Ludolf Georg von Wartenberg (Mitte) bei einem Abendessen.

Foto: DPA
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Enge Beziehungen: Helmut Kohl mit Frankreichs Staatspräsident Francois Mitterand, hier 1985. Das Verhältnis war während der Umbrüche in der DDR 1989 zeitweise angespannt. Später verständigten sie sich auf die engere Einbindung Deutschlands in die EU - und legten die Grundlage für die Schaffung einer neuen Währung, des Euros.

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Überstanden: Auf dem Bremer Parteitag im September 1989 versuchte eine Gruppe um den ehemaligen CDU-Generalsekretär Heiner Geißler, den Parteichef Helmut Kohl vom Thron zu stoßen. Vergeblich. Kohl, trotz schwerer Schmerzen an der Prostata anwesend, hatte die Lage wieder einmal im Griff. Zu Hilfe kam ihm auch die unruhige Lage im realsozialistischen Block. Das schweißte die Unterstützer zusammen.

Foto: DPA
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Im Taumel: Wo Helmut Kohl 1990 in der DDR auftauchte - wie hier in Heiligenstadt - war ihm der Zuspruch vieler Bürger sicher.

Foto: A2882 Holger Hollemann/ dpa
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Gezeichnet: Im Oktober 2010 gibt Kohl - genesen von einer schweren Krankheit - eine Pressekonferenz auf der Buchmesse in Frankfurt am Main. Kurz zuvor war einem chinesischen Dissidenten der Friedensnobelpreis verliehen worden, Kohl einmal mehr leer ausgegangen. Er nahm es mit Humor.

Foto: Fredrik Von Erichsen/ dpa
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20 Jahre CDU nach der Wiedervereinigung: In Berlin feiert die CDU den Beitritt der DDR-CDU zur Bundes-CDU im Jahre 1990. Kohl hält eine Rede. Und schlägt gegenüber seinem einstigen (und nicht anwesenden) Parteifreund Wolfgang Schäuble versöhnliche Töne an. Beide hatten in der CDU-Spendenaffäre von 1999, in die auch Schäuble verwickelt war, miteinander gebrochen. Die Folgen der CDU-Spendenaffäre ermöglichten den Aufstieg von Angela Merkel (rechts). Sie war damals Generalsekretärin und leitete den Bruch mit Kohl ein.

Foto: Wolfgang Kumm/ dpa
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Neue Ehefrau: Maike Kohl-Richter wird Kohls zweite Ehefrau. Seine erste Frau Hannelore Kohl hatte sich im Juli 2001 selbst getötet, sie litt an einer schweren Lichtallergie. Bei der Hochzeit mit Maike im Mai 2008 waren Kohls Söhne Walter und Peter nicht anwesend - dafür aber "Bild"-Chefredakteur Kai Dieckmann, der Trauzeuge war.

Foto: Ronald Wittek/ dpa
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Bestseller: Kohls Memoirenbände werden zwar von der Kritik verrissen. Doch sie finden massenhaft ihre Leser.

Foto: Frank Rumpenhorst/ dpa
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Der Europäer: Kroatiens Staatspräsident Ivo Josipovic würdigt im Januar 2011 Helmut Kohl mit seinem Besuch in Mainz als einen großen Europäer.

Foto: Fredrik Von Erichsen/ dpa
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Wieder in der Familie: Nach der Spendenaffäre war das Verhältnis vieler in der CDU zum Altkanzler unterkühlt. Nun zeigt man sich wieder öffentlich - wie hier im November 2010 auf dem CDU-Bundesparteitag in Karlsruhe. Baden-Württembergs damaliger CDU-Ministerpräsident Stefan Mappus begrüßt den 81-Jährigen.

Foto: ALEX DOMANSKI/ REUTERS
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