Helmut Schmidt Die Kanzler-Flüsterer
Kanzlerfest: Bundeskanzler Helmut Schmidt übernahm auf dem Kanzlerfest im Juli 1977 in Bonn die Begrüßung der Politiker und anderer gut gelaunter Gäste.
Wehrmachtsoffizier: Helmut Schmidt 1940 als Leutnant der Luftwaffe. Während des Zweiten Weltkriegs trug der spätere Bundeskanzler stets Marc Aurels "Selbstbetrachtungen" als Trostbuch im Rucksack.
Marc Aurels "Selbstbetrachtungen": Der römische Kaiser Marc Aurel schrieb während seiner Regierungszeit (161 bis 180 n. Chr.) insgesamt zwölf Bücher, die die Welt erklären und eine Anleitung zum sittlichen Handeln geben sollten.
Treffen der Großen: Bundeskanzler Helmut Schmidt (v.l.) mit US-Präsident Jimmy Carter, dem britischen Premierminister James Callaghan und dem französische Präsident Valery Giscard d'Estaing während einer Pressekonferenz am 6. Januar 1979 auf einem Mini-Gipfel in Guadeloupe.
Helmut Schmidt und Helmut Kohl: Bundeskanzler Helmut Kohl (r.) und sein Vorgänger Helmut Schmidt am 4. Oktober 1982 auf dem Weg zur Amtsübergabe im Kanzleramt.
Immanuel Kant: Der Philosoph auf einem zeitgenössischen Stich. Kants Kategorischer Imperativ diente Helmut Schmidt als Handlungsrahmen, den er als Mensch und Politiker ausfüllen wollte.
Helmut Schmidt 1968: Verteidigungsminister Gerhard Schröder und der Vorsitzende der SPD-Fraktion Helmut Schmidt bei der Abnahme einer Bundeswehrparade am 6. Januar 1968 in Bonn.
Schmidt, Brandt und Grass: Willy Brandt (l.) und Helmut Schmidt (m.) am 6. Dezember 1979 bei einem SPD-Parteitag in Berlin im Gespräch mit den Autor Günter Grass. In der Politik arbeiteten Schmidt und Brandt eng zusammen, aber auch privat sagten sie sich die Meinung. Schmidt beispielsweise kritisierte Brandt dafür, dass dieser drei Mal heiratete: "Das macht man einfach nicht!", so Schmidt, der seit vielen Jahren mit Loki verheiratet ist.
Weizsäcker, Reagan und Schmidt: Berlins Regierender Bürgermeister Richard von Weizsäcker, US-Präsident Ronald Reagan und Bundeskanzler Helmut Schmidt am Ausländerübergang Checkpoint Charlie am 11. Juni 1982 in Berlin. Der amerikanische Präsident war am 9. Juni 1982 in Begleitung seiner Frau Nancy zu seinem ersten offiziellen Besuch in die Bundesrepublik Deutschland gekommen.
Helmut und Loki: Hannelore (Loki) Schmidt und Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt am 1. August 2003 auf einem Spaziergang in Samnaun (Schweiz).
Die Schmidts in Florida: Bundeskanzler Helmut Schmidt und seine Frau Hannelore (Loki) spazieren am 26. Dezember 1981 auf Sanibel Island am Strand entlang.
Max Weber: Webers Vortrag "Politik als Beruf", den dieser 1918/19 vor dem Freistudentischen Bund in München gehalten hatte, und den Helmut Schmidt als Student las, beeindruckte den späteren Bundeskanzler "ungeheuer". Weber nennt in dem Text drei Qualitäten, die ein Politiker haben müsse: Leidenschaft im Sinne der Sache, Verantwortung gegenüber dieser Sache und Augenmaß im Handeln.
Die Aufnahme zeigt den deutschen Nationalökonom und Soziologen um 1917.
Karl Popper: Der österreichisch-britische Philosoph und Wissenschaftslogiker (hier in einer Aufnahme von 1987) plädierte für eine stückweise Planung und Konstruktion von Institutionen, damit gesellschaftliches Handeln überschaubar und korrigierbar bliebe. Helmut Schmidt teilte die Ansicht Poppers.
Schröder und Lafontaine: Aus anderem Holz als SPD-Grande und Altkanzler Helmut Schmidt - Parteichef Oskar Lafontaine (r.) und der spätere Bundeskanzler Gerhard Schröder am 28. August 1997 bei der zweiten internationalen Wirtschaftstagung der SPD mit dem Thema "Chancen für eine Beschäftigungspolitik in Europa".
Beck und Müntefering: Der Parteivorsitzende Kurt Beck (l.) und der Vizekanzler Franz Müntefering reichen sich am 27. Oktober 2007 auf dem SPD-Bundesparteitag im Congress-Centrum Hamburg (CCH) die Hand. Wieviel Vernunft und Selbstdisziplin braucht ein Politiker? Altkanzler Helmut Schmidt hatte darauf eine Antwort.