Helmut Schmidt: Sturmflut, RAF und Loki - DER SPIEGEL
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Helmut Schmidt Sturmflut, RAF und Loki

Nur wer in einem Erdloch haust, kann ihm aus dem Wege gehen: Helmut Schmidt ist derzeit überall. Kein Wunder, dass die rauchende Eminenz in Krisenzeiten wieder gehört wird, findet Reinhard Mohr. Denn der Altbundeskanzler ist arrogant, autoritär - und sagt auch mit 90 noch, was Sache ist.
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Helmut Schmidt: Von 1974 bis 1982 Kanzler, heute Ikone der alten westdeutschen Bundesrepublik

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SPD-Mann Schmidt (l.): Als Verteidigunsminister und Minister für Wirtschaft und Finanzen (später nur noch Finanzen) saß er im Kabinett Willy Brandts (r.). In der Mitte Brandt-Referent Guenther Guillaume.

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Sturmflut in Hamburg, 1962: Der damalige Hamburger Innensenator Schmidt machte sich mit seinem energischen und umsichtigen Eingreifen als Krisenmanager verdient.

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Sturmflut in Hamburg, 1962: Schmidt koordinierte den Großeinsatz zwischen Rettungsdiensten, Katastrophenschutz, Bundeswehrsoldaten und Alliierten.

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Deutscher Herbst: Am 5. September 1977 entführen Terroristen der Roten Armee Fraktion (RAF) den damaligen Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer. Drei Polizisten und der Fahrer sterben bei der Geiselnahme in Köln.

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Bundeskanzler Helmut Schmidt nimmt am gleichen Tag in einer Fernseherklärung Stellung zur Entführung Schleyers. In Schmidts Amtszeit fiel mit dem Deutschen Herbst eins der dunkelsten Kapitel der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte.

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Bundeskanzler Helmut Schmidt kondoliert der Witwe des ermordeten Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer, Waltrude Schleyer.

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Entführung der "Landshut": Der von Schmidt bewilligte GSG-9-Einsatz zur Befreiung der entführten Maschine war politisch einer seiner größten Erfolge.

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Wehrmachtssoldat Schmidt, 1940: Während des Zweiten Weltkriegs war er der Luftwaffe unterstellt.

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Altbundeskanzler Helmut Schmidt, 1990: Im Hamburger Rathaus wird ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Haifa verliehen. Schmidt habe ständig an die Verantwortung aus der deutschen Geschichte erinnert, hieß es in der Begründung.

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Helmut und Loki: Das Ehepaar Schmidt ist seit 1942 verheiratet.

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Treffen am Checkpoint Charly, 1982: Berlins Regierender Bürgermeister Richard von Weizsäcker, US-Präsident Ronald Reagan und Bundeskanzler Helmut Schmidt (von l.)

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Ende einer Dienstzeit: Der gestürzte Bundeskanzler Helmut Schmidt (r.) beglückwünscht am 1.10.1982 seinen CDU-Nachfolger Helmut Kohl (M.)

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Schmidt (r.) und sein vertrauter Staatsminister Hans-Jürgen Wischnewski, genannt "Ben Wisch", der für Schmidt mit der RAF verhandelte

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Bundeskanzler Schmidt: Kraft und Mut zu Entscheidungen auch in der komplizierten Verhandlungsdemokratie, die immer wieder den Kompromiss erfordert.

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Hamburger Schmidt, hier bei der Freigabe des neuen Elbtunnels 1975

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Helmut und Hannelore, genannt "Loki" Schmidt: Auch ein Staatsmann macht mal Urlaub.

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Internationale Beziehungen, 1980: Bundeskanzler Schmidt (r.) mit König Khaled von Saudi-Arabien

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Raucher Helmut Schmidt: "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen"

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Parteifreunde Schmidt, Schröder (2007): Historische Leistung

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