Helmuth von Moltke - DER SPIEGEL
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Helmuth von Moltke Schöngeist und Kriegstreiber

Er ahnte die Folgen, aber er wollte den Krieg um jeden Preis: Der deutsche Generalstabschef Helmuth von Moltke war ein Mann voller Widersprüche. Er hatte entscheidenden Anteil am Ausbruch des Ersten Weltkriegs und trug die Verantwortung für die deutsche Niederlage an der Marne. Am Ende zerbrach er an seiner Verantwortung.
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Generalstabschef von Moltke: Gegen seinen Willen von Kaiser Wilhelm II. zum Chef des Großen Generalstabs ernannt, führte Helmuth von Moltke die deutschen Truppen in den Ersten Weltkrieg, an dessen Auslösung er wesentlich beteiligt war.

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Soldatenportrait: Vor dem I. Weltkrieg war das "Kriegshandwerk" ein angesehener Beruf. Kinder aus allen Familienkreisen kamen bereits mit 10 Jahren in die "Kadettenanstalt" und lernten dort von der Pike auf das Kriegsplanen.

Das Foto zeigt zwei Soldaten als freundschaftliches Portrait.

Foto: Karl Schillinger
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Verlustlisten: Am Anfang des Krieges wurden die Verluste noch bekanntgegeben. Man nahm aber dann Abstand von den Veröffentlichungen, weil der Feind aus den Listen Erkenntnisse über die Truppengliederungen und Einsätze erhielt.

Eingereicht von einestages-Leser Karl Schillinger.

Foto: Karl Schillinger
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Deutsche Infantrie: Die Überschreitung der Grenzen erfolgte oft unter den Klängen von Marschmusik und im Parademarsch.

Eingereicht von einestages-Leser Karl Schillinger.

Foto: Karl Schillinger
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Kriegseuphorie: Ganz außerordentlich waren die Leistungen der Staatsbahnen, die innerhalb weniger Tage in 11.100 Kriegstransporten 3.120.000 Mann und 800.000 Pferde mit Ausrüstungen an die Grenzen beförderten. Die Begeisterung der ins Feld ziehenden Truppen war unbeschreiblich.

Eingereicht von einestages-Leser Karl Schillinger.

Foto: Karl Schillinger
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