Hendrix' 40. Todestag - DER SPIEGEL
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Hendrix' Todestag "Entschuldigt mich, solange ich den Himmel küsse"

Im September 1970 lag der größte Gitarrist des 20. Jahrhunderts tot in einem Londoner Hotel. Jimi Hendrix katapultierte sich aus einer Kindheit in bitterer Armut in die surreale Welt der Pop-Superstars - an der er zugrunde ging.
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Jimi Hendrix: Die Aufnahme zeigt Hendrix während eines Auftritts beim Festival auf der Isle of Wight 1970.

Foto:

DPA

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Al Hendrix: Der Vater der Rocklegende Jimi Hendrix bemerkte das einzigartige musikalische Talent seines Sohnes und schenkte dem Jugendlichen eine E-Gitarre. Der ehemalige US-Soldat war selten zu Hause, nach seiner Heimkehr schlugen sich Vater und Mutter - und auch die beiden Hendrix-Brüder mussten leiden. Das Foto zeigt ihn am 25. Juli 1995 in Seattle.

Foto: AP
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The Animals: Die Musiker Hilton Valentine, links, und Chas Chandler der britischen Rhythm-and-Blues-Band The Animals im September 1964 in Großbritannien. Bassist Chandler nahm Jimi Hendrix 1966 unter Vertrag.

Foto: Getty Images
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Linda Keith: Die Freundin des Rolling-Stones-Gitarristen Keith Richards, Linda Keith, entdeckte das Ausnahme Talent Jimi Hendrix 1966 in New York. Allerdings war es auch Keith, die den begnadeten Gitarristen mit LSD vertraut machte. Die Aufnahme zeigt das Modell am 14. April 1967 in London.

Foto: Getty Images
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The Jimi Hendrix Experience: Gruppenporträt von Hendrix' Band Ende der sechziger Jahre. Von links Noel Redding, Jimi Hendrix und Mitch Mitchell.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Hendrix-Cover: "Axis: Bold as Love" war die zweite LP der "Jimi Hendrix Experience". Wie Zeitzeuge Gerhard Augustin berichtet, schmiss der Künstler vor Freude buchstäblich mit Geld um sich, als er das fertige Mastertape abgeliefert hatte.

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Das Instrument des Meisters: Im September 2002 sollte diese Stratocaster, die Jimi Hendrix 1968 beim Miami Pop Festival auf der Bühne angezündet und danach Frank Zappa geschenkt hatte, auf einer Auktion verkauft werden. Dweezil Zappa, Frank Zappas Sohn, erhoffte sich einen Preis von mehr als 600.000 Dollar - vergeblich. Erst sechs Jahre später gelang die Auktion.

Foto: REUTERS
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Gitarrengott bei der Zigarettenpause: Die Aufnahme von 1967 zeigt Jimi Hendrix hinter der Bühne bei einem Konzert in London mit seiner Fender Stratocaster - fotografiert von Linda McCartney. Hendrix ist bekannt für sein experimentelles Gitarrenspiel und wurde vom "Rolling Stone Magazine" als bester Gitarrist der Welt bezeichnet. Er selbst sah das anders. Als ihm die Frage gestellt wurde, wie man sich denn als weltbester Gitarrist fühle, soll Hendrix geantwortet haben: "Das müssen Sie Rory Gallagher fragen."

Foto: LINDA MCCARTNEY/ AP
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Hendrix und die Frauen: Hendrix am 6. Oktober 1968 nach einem Auftritt in Honolulu. Neben einer Handvoll von Geliebten, die er immer wieder traf, stand Hendrix eine schier endlose Kette von Groupies zur Verfügung. Obwohl er keiner Frau treu war und mit tatsächlichen und vermeintlichen Kindern von ihm nichts zu tun haben wollte, konnte er eifersüchtig werden und schlug gelegentlich seine Freundinnen.

Foto: Getty Images
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Jimi Hendrix: Das Bild zeigt Hendrix auf einem Polizeifoto von 1969, nachdem er wegen Besitzes von Heroin und Haschisch festgenommen worden war. Hendrix behauptete, ein Fan habe ihm die Drogen heimlich zugesteckt - und kam damit durch.

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In Action: Typische Pose des Ausnahmegitarristen Jimi Hendrix. Die Aufnahme zeigt ihn circa 1967.

Foto: dpa
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FBI-Akte: Die Personenbeschreibung in Jimi Hendrix' FBI-Akte vom 10. Juni 1969 bezeichnet den Musiker als "Negro".

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Hendrix in Woodstock: Jimi Hendrix während seines Auftritts auf dem Woodstock Festival am 18. August 1969. Im Hintergrund sein Bassist Billy Cox mit Turban. Die beiden Musiker lernten sich bei der US Air Force kennen. Wegen schlechten Managements und Wetters konnte Hendrix in Woodstock erst am Montag morgen um halb neun spielen, als das Festival schon beendet sein sollte und von der halben Million Besucher nur noch 40.000 ausgeharrt hatten.

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"Machine Gun": Jimi Hendrix' handgeschriebener Text für seinen Song "Machine Gun", der im Jahr 1970 auf seinem ersten Live-Album "Band of Gypsys" erschien und als Protest gegen den Vietnamkrieg verstanden wurde. Die "Band of Gypsys" war von Hendrix zusammengestellt worden und bestand ausschließlich aus Schwarzen Amerikanern.

Foto: AFP
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Allround-Talent: Hendrix war nicht nur ein legendärer Gitarrist, sondern offenbar auch ein durchaus talentierter Zeichner, wie dieses undatierte Selbstporträt des Künstlers beweist.

Foto: REUTERS
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Letzter Auftritt: Jimi Hendrix auf dem "Love-and-Peace"-Festival auf der Ostseeinsel Fehmarn am 6. September 1970 - es war Hendrix' letzter Auftritt.

Foto: veit marx-haupenthal/dapd
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Eines der letzten Fotos: Zusammen mit Eric Barrett trifft Jimi Hendrix am 2. September 1970 in London ein. Einige Tage später, am 18. September, wurde der große Gitarrist tot in einem Hotel aufgefunden.

Foto: Getty Images
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Totenschein: Der offizielle Totenschein von Jimi Hendrix, ausgestellt am 29. September 1970 im St.-Mary-Abbots-Krankenhaus in London. Der Gitarrist und Sänger wurde am 18. September tot in einem Hotel aufgefunden.

Foto: REUTERS
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Monika Dannemann: Die deutsche Eiskunstläuferin und frühere Freundin von Jimi Hendrix war die letzte Person, die Hendrix lebend sah. Das Foto zeigt Monika Dannemann, wie sie am 3. April 1996 das Gerichtsgebäude in London verlässt, nachdem sie einen Prozess gegen Kathy Etchingham, ebenfalls ehemalige Hendrix-Freundin, verloren hatte. Sie hatte Dannemann der Mitschuld an Hendrix' Tod bezichtigt. Das Gericht verbot Dannemann, Etchingham deshalb eine "unverbesserliche Lügnerin" nennen zu dürfen. Zwei Tage später fand man Dannemann tot in ihrem Wagen - er war mit Abgasen gefüllt.

Foto: dpa
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Isle of Wight: Einer der letzten Auftritte von Jimi Hendrix fand in den frühen Morgenstunden des 31. August 1970 zum Ende des Rock- und Pop-Festivals auf der Isle of Wight (26.-31. August 1970) vor mehr als 600.000 Menschen statt. Das Konzert dauerte zweieinhalb Stunden. Nach seinem Auftritt brach Hendrix hinter der Bühne zusammen.

Foto: Volker Skierka
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Nach dem Konzert: Jimi Hendrix am 1. Juni 1968, am Morgen nach dem Monsterkonzert in Zürich, kurz vor seiner Abreise an der Bar des Flughafens.

Foto: Volker Skierka
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?