Herbert Feuersteins Leben in Bildern - DER SPIEGEL
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Herbert Feuerstein Ein Mann für neun Leben

Herbert Feuerstein war Pianist, Opernkritiker, "MAD"-Chefredakteur und Fernsehmacher - und sagt trotzdem: "Ich habe im Leben zu wenig darauf geachtet, was ich wirklich selbst will." Ein Gespräch über ständige Angst, fehlende Freundschaft - und stilprägenden Humor.
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Der kleine Herbert Feuerstein hatte eine wenig heimelige Kindheit: Die Mutter war lieblos, der Vater früh abwesend.

Foto: Ullstein Verlag
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"Eigentlich hatte ich keine Familie", schreibt Feuerstein in seiner Autobiografie. Dafür aber schon früh große Ohren.

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Herbert Feuerstein war in jungen Jahren ein vielversprechender Pianist. Seine Studien am Salzburger Mozarteum fanden jedoch ein Ende, als er den Direktor in einer Opernrezension, die Feuerstein als freier Journalist verfasst hatte, ungebührlich kritisiert hatte. Man könnte auch sagen: verspottet.

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Einem breiten Publikum wurde Herbert Feuerstein mit seiner Mitwirkung in der Sendung "Schmidteinander" bekannt, in der er sich von Harald Schmidt ausführlich quälen lassen musste.

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In der Autobiografie spielt Schmidt allerdings keine allzu große Rolle - über die Arbeit hinaus hatten sich die beiden wenig zu sagen.

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Dafür verdankt Feuerstein der Sendung "Schmideinander" einige seiner größten Auftritte, hier beispielsweise als "Spartakus, der größte Stuntman der Welt".

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"Die Wahrheit ist: Gefahren bin ich mit diesem Ding keinen einzigen Meter", bekennt Feuerstein in seiner Autobiografie.

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Herbert Feuerstein als "Jedermann"-Teufel im Berliner Dom. Nach seiner TV-Karriere wandte er sich dem Theater und wieder der ernsten Musik zu.

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Herbert Feuerstein heute: "Ich glaube, ich habe mich in meinem Leben doch zu sehr treiben lassen und zu wenig darauf geachtet, was ich wirklich selbst will."

Foto: Jörg Carstensen
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