"Herbert" von Thomas Stuber - Filmbilder - DER SPIEGEL
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Boxerdrama "Herbert" Der letzte Kampf

Thomas Stubers Film "Herbert" erzählt kraftvoll und bewegend von einem alternden Boxer.
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Herbert (Peter Kurth) war Boxer. Heute geht er auf die sechzig zu, verdient sich als Geldeintreiber seinen Lebensunterhalt - und leidet an ALS.

Foto: Wild Bunch
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Das Filmdrama des 1981 in Leipzig geborenen Regisseurs Thomas Stuber beruht auf einer Vorlage von Paul Salisbury. Hier zu sehen: Herbert und seine Freundin Marlene (gespielt von Lina Wendel).

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Herbert mit seinem Schützling Eddy (Edin Hasanovic): Wenn Herbert sich durch die nächtliche Stadt bewegt, durch Bars und Nachtclubs, folgt ihm die Kamera in seinem Rücken. Es ist eine klassische Einstellung, die in Boxerfilmen gerne verwendet wird. Doch für Herbert gibt es keinen Ring und keine Zuschauer mehr.

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Clemens Meyer in einer Gastrolle - der aus Leipzig stammende Schriftsteller arbeitete zusammen mit Stuber als Co-Drehbuchautor. Den beiden gelingt es, kraftvoll davon zu erzählen, wie ein Mensch die Kraft verliert.

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Herbert Stuber und sein Kameramann Peter Matjasko bringen diese Welt zum Leuchten. Sie haben einen Sinn für die Schönheit von Nachtgestalten.

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"Herbert" ist ein ebenso lakonischer wie bewegender Film, der vor allem über Blicke erzählt, was zwischen den Menschen passiert. Wenn Herbert seine Tochter Sandra (gespielt von Lena Lauzemis) aufsucht, die nichts mehr von ihm wissen will, ziehen die beiden Darsteller die Zuschauer ohne viele Worte in einen heftigen Widerstreit der Gefühle hinein.

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Szene mit Lena Lauzemis: In "Herbert" schildert sie ergreifend, wie Verbitterung und Zuneigung miteinander kämpfen.

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