Herman Cain: Eine verpatzte Kampagne - DER SPIEGEL
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Herman Cain Eine verpatzte Kampagne

Sex-Vorwürfe, Affären-Gerüchte - die Vorwürfe waren nicht mehr wegzureden. Herman Cain wirft hin, will kein Präsidentschaftsbewerber mehr sein - aber doch irgendwie weitermachen. Ein politisches Vorbild scheint sich dafür auch schon anzubieten.
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Ein Kandidat wirft das Handtuch: Am 3. Dezember verkündete Herman Cain vor Anhängern in Atlanta, dass er seine Präsidentschaftskandidatur "aussetzen" will - was einem Ende seiner Ambitionen auf das höchste Staatsamt gleichkommt.

Foto: David Goldman/ AP
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Sie stand im Hintergrund und applaudierte: Ehefrau Gloria, mit der Cain angeblich "im Reinen" ist.

Foto: David Tulis/ AP
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Cain führte lange Zeit das Feld der republikanischen Bewerber an - dann meldeten sich mehrere Frauen mit Vorwürfen zu Wort, Cain hätte sie sexuell bedrängt und belästigt.

Foto: JONATHAN ERNST/ REUTERS
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Die jüngste Enthüllung besiegelte Cains Schicksal: Geschäftsfrau Ginger White behauptet, sie habe 13 Jahre lang eine Affäre mit Cain gehabt. Zum Beweis wartete sie mit SMS auf.

Foto: Greg Bluestein/ AP
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"Ich habe nichts falsch gemacht": Cain wies die Vorwürfe zurück - noch bevor das Interview mit White ausgestrahlt wurde. Es habe sich lediglich um eine "Bekanntschaft" gehandelt.

Foto: MANDEL NGAN/ AFP
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Seit Wochen gibt es Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Cain: Sharon Bialek zum Beispiel behauptet, Cain habe sie bei einem Treffen unsittlich berührt. Sie hatte ihn um Hilfe bei der Jobsuche gebeten.

Foto: TIMOTHY A. CLARY/ AFP
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Cain sagte, er wolle sich notfalls an einen Lügendetektor anschließen lassen, das erspart er sich nun. Im Wahlkamf hatte er sich zuletzt in Interviews peinliche außenpolitische Patzer geleistet.

Foto: Paul Sancya/ AP
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