Hermann Scheer: Trauer um einen Querdenker - DER SPIEGEL
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Hermann Scheer Trauer um einen Querdenker

Hermann Scheer galt als streitlustiger sozialdemokratischer Aktivist, erhielt zahlreiche Preise, war in der Parteiführung aber heftig umstritten. Jetzt ist der SPD-Bundestagsabgeordnete im Alter von 66 Jahren gestorben.
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Trauer um Hermann Scheer: Der langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete starb im Alter von 66 Jahren.

Foto: Patrick Seeger/ dpa
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Scheer bei der Eröffnung einer Ethanoltankstelle in Berlin (Aufnahme von 2006): Seit den achtziger Jahren setzte er sich in seiner Partei für ein Umdenken in der Umweltpolitik ein.

Foto: dapd
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Der Schriftsteller Günter Grass gratulierte Scheer im Dezember 1999, als der SPD-Abgeordnete den Alternativen Nobelpreis bekam.

Foto: Kay Nietfeld/ dpa
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Scheer mit Andrea Ypsilanti: Er war 2008 im Schattenkabinett der früheren hessischen SPD-Landeschefin als Wirtschaftsminister vorgesehen.

Foto: Arne Dedert/ picture-alliance/ dpa
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Scheer auf einem SPD-Parteitag 2009: Im Vorstand der Sozialdemokraten wetterte er Ende der neunziger Jahre, der Nato-Einsatz im Kosovo sei ein "Kriegsverbrechen". Der damalige Kanzler Schröder wollte ihn daraufhin aus der Partei werfen lassen.

Foto: dapd
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Noch im August sprach Scheer bei einer Demonstration gegen das Bahnprojekt "Stuttgart 21".

Foto: Uwe Anspach/ dpa
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