Herzig: Geschichte der Haarentfernung (Bilder) - DER SPIEGEL
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Das enthaarte Zeitalter Glatt wie ein Babypopo

Enthaarung als kulturelle Praxis: Rebecca M. Herzig ergründet, warum sich Menschen unter Schmerzen und ohne jeden Zwang Brusthaar, Achselhaar oder Schamhaar ausreißen lassen.
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Da sprießt gar nichts: Zum Schönheitsideal der Gegenwart passen Körperhaare nicht. Unser männliches Model weiß dies, es schaut sehr selbstgewiss.

Foto: Lisa Maree Williams/ Getty Images
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In früheren Zeitaltern war das anders: 1980 noch trug man Haar und Goldgehänge.

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Das Zeug muss weg: Der Mensch unternimmt im dritten Jahrtausend allerlei Anstrengungen, um seine Haut glatt zu halten.

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Der Anblick einer formschönen, enthaarten Achsel ist vor allem beim weiblichen Geschlecht längst eine Standarderscheinung.

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In grauer Vorzeit trug der Mann von Welt ganz sicher Gesichtsbehaarung: Lange war wild wucherndes Körperhaar eine Selbstverständlichkeit, schreibt Rebecca M. Herzig in ihrer Studie "Plucked" (dt. "gezupft").

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Heute tragen häufig nur noch zwei Sorten von Männern Bart: der Individualist, Typ Waldschrat...

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...und der gemeine Großstadthipster, hier ein Londoner Exemplar. Der Hipster trägt in der Regel, anders als der Waldschrat, einen feschen Schnitt.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?