Heuschrecken Hirnwachstum durch Geselligkeit
Heuschrecken-Hirn: Die Fotomontage zeigt, wie das Denkorgan einer im Schwarm lebenden Wüstenheuschrecke geformt ist.
Heuschreckenplage in Ägypten (November 2004): Die Insekten tun sich zu Schwärmen zusammen, die Milliarden von Individuen umfassen können.
Heuschrecken in Tadschikistan (April 2008): 20 Prozent der Landoberfläche der Erde sind von derartigen Plagen betroffen.
Hirnwachstum durch Geselligkeit: Das Bild zeigt die Gehirne einer einzeln lebenden Wüstenheuschrecke (links) und einer schwarmlebenden Artgenossin (rechts).
Hirn-Querschnitt: Links ist das Denkorgan einer Einzelgänger-Heuschrecke, rechts das eines im Schwarm lebenden Tiers zu sehen.
Umgeformt: Legt man die Bilder von den Gehirnen einer einzeln lebenden (gelb) und einer schwarmlebenden Heuschrecke (blau) übereinander, wird die Veränderung der Hirnsubstanz besonders deutlich.
Afrikanische Heuschrecke: Wird die Nahrung knapp, wird eine Vielzahl der Insekten auf immer kleiner werdenden Vegetationsflecken zusammengepfercht. Schließlich vereinigen sie sich zu Schwärmen, die aus Milliarden von Individuen bestehen und mehrere Quadratkilometer groß werden. Auf ihrem Weg fressen sie ganze Landstriche kahl.
Heuschrecken auf Teneriffa (November 2004): Selbst das Meer ist kein Hindernis für die hungrigen Insekten.
Heuschreckenfänger in Jemens Hauptstadt Sanaa: In manchen Ländern sind die Insekten als Delikatesse beliebt - und werden deshalb in alle möglichen Behältnisse gestopft, um später gegessen zu werden.