Hexenflasche: Gebräu gegen finstere Mächte - DER SPIEGEL
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Hexenflasche Gebräu gegen finstere Mächte

Krudes Gebräu gegen schwarzer Magie: Mit speziellen Flaschen versuchten sich die Briten im 16. und 17. Jahrhundert gegen Hexen zu wappnen. Nun haben Archäologen zum ersten Mal ein intaktes Exemplar gefunden, gefüllt mit einem Lederherz, Nägeln - und jede Menge menschlichem Abfall.
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Bartmann: Die bauchige Steingutflasche stammt ursprünglich aus Deutschland. Die Importwaren aus dem Rheinland dienten in Großbritannien oft magischen Zwecken. Dieses Exemplar sollte vor Hexen schützen.

Foto: Alan Massey / British Archaeology
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Interessanter Fund: Rund 200 Hexenflaschen haben Archäologen bislang in Großbritannien bergen können, die meisten davon aus dem späten 16. oder 17. Jahrhundert. Jetzt haben Arbeiter auf einer Baustelle in Greenwich zum ersten Mal ein Exemplar gefunden, das noch verkorkt war.

Foto: Alan Massey / British Archaeology
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Akribische Analyse: Auf Röntgenbildern ließen sich im Inneren des Gefäßes eindeutig Nägel und Nadeln erkennen. Sie schwammen in einer Flüssigkeit, die als 300 Jahre alter Urin identifiziert wurde.

Foto: RJ Bostock / Cockburn Veterinary Group
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Rostige Nägel aus der Hexenflasche: Der Flaschen-Trick war bei den Briten zu dieser Zeit sehr beliebt, wie auch alte Gerichtsakten belegen.

Foto: Alan Massey / British Archaeology
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Menschliche Reste: Die in der Flasche gefundenen Fingernägel waren relativ groß. Vermutlich stammten sie von einem erwachsenen Mann, der in seinem Leben kaum schwer gearbeitet haben dürfte, denn sie waren sorgfältig manikürt.

Foto: Alan Massey / British Archaeology
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