HI-Viren-Bau: Kugeln mit Löchern - DER SPIEGEL
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HI-Viren-Bau Kugeln mit Löchern

Fataler Bausatz: In infizierten Zellen baut sich der Erreger der Immunschwächekrankheit Aids selbst zusammen. Heidelberger Wissenschaftler haben nun erstmals fotografiert, wie junge HI-Viren aus einzelnen Bausteinen entstehen.
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Lebenszyklus des HI-Virus (gegen den Uhrzeigersinn): 1) Das Virus dockt an, und seine Membran verschmilzt mit der Zelle. 2) Das Kapsid mit dem Erbgut wird in die Zelle geschleust. 3) Die virale RNA wird frei und 4) in DNA übersetzt. 5) Die DNA gelangt in den Zellkern und 6) wird in das Erbgut eingebaut und 7) abgelesen. 8) Das Transkript wird in Protein übersetzt, 9)unter anderem in Gag. 10) Aus den Gag-Bausteinen wird die kugelförmige frühe Schutzhülle gebaut, 11) die sich mit Zellmembran umhüllt. 12) Anschließend bilden Teile der Gag-Proteine das kegelförmige Kapsid

Foto: John Briggs
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A) Vertikalschnitte durch unreife Virenpartikel. B) Gag-Proteine, die sich künstlich zusammengesetzt haben

Foto: John Briggs
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Gag-Bausteine lagern sich zusammen, ein Baustein kann sechs weitere binden.

Foto: John Briggs
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Dabei würde normalerweise eine ebene Fläche entstehen. Doch unregelmäßige Löcher ermöglichen die Krümmung zur Kugel.

Foto: John Briggs
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Links: Schnitt durch ein unfertiges Viruspartikel. Das Gag-Protein (mittlere Schicht) ist mit der Membran verankert, dort sind dickere Strukturen erkennbar. Rechts: Schnitt durch ein Virenpartikel ohne Gag

Foto: John Briggs
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Feinstruktur des Gag-Skeletts (Computerzeichnung). A: Querschnitt. B und C: Tangentialschnitte auf den jeweils durch Striche angedeuteten Ebenen

Foto: John Briggs
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