High-Tech-Bauer in Frankreich - DER SPIEGEL
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Hightech-Bauer Von Melkrobotern und Massagebürsten

Der französische Milchbauer Jean-Pierre Dufeu ist Hightech-Bauer. Digitale Geräte steuern die Milchproduktion. Dufeu kann sie von zu Hause aus überwachen.
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Jean-Pierre Dufeu arbeitet als Hightech-Bauer in der französischen Bretagne. Während sich viele Bauern früh morgens aus dem Bett quälen, um ihre Kühe mit Futter zu versorgen, kann Dufeu liegen bleiben und ausschlafen. Er überwacht seine Milchkühe von zu Hause aus auf einem Tablet-PC. Das Bild zeigt eine Kuh, die ihren Kopf an einer elektronischen Massagebürste reibt.

Foto: JEAN-FRANCOIS MONIER / AFP
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Fütterungsroboter füttern die Kühe automatisch alle zwei Stunden. Milchbauer Dufeu hat 140.000 Euro in die Produktion investiert. Dadurch erhöht er die Produktivität jeder einzelnen Kuh. Während eine durchschnittliche Kuh rund 25 Liter Milch am Tag produziert, gibt eine Kuh beim französischen Hightech-Bauern durchschnittlich 35 Liter Milch am Tag.

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Die knallroten Fütterungsroboter sind etwa so groß wie ein Auto...

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...und fahren regelmäßig durch den Kuhstall. Die Fütterungsroboter können 24 Stunden am Tag im Einsatz sein - anders als menschliche Mitarbeiter.

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Jean-Pierre Dufeu zeigt auf seinem Tablet-PC die Daten der Fütterungsroboter.

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Anne-Marie Dufeu überprüft auf ihrem Tablet-PC die Fütterung der Kühe. Videokameras filmen das Füttern und senden Live-Bilder an mobile Endgeräte.

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Jahrelang wurden Kühe von Hand gemolken, per Hand pressten Bauern die Milch mit Zeigefinger und Daumen aus den Zitzen der Kühe. Doch Milchbauer Dufeu benutzt in seinem Betrieb elektronische Melkroboter.

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Bauer Olivier Jegu steuert die Fütterung mit Hilfe seines Smartphones. So kann er auch unterwegs schauen, ob bei den Kühen alles in Ordnung ist.

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Auch diese Kuh wird von einem Melkroboter gemolken. Die Melkschläuche sitzen auf den Zitzen und saugen die Milch aus dem Euter. Sensoren überprüfen die Milch. Wenn etwas mit der Milch nicht in Ordnung ist, sendet der Roboter eine Warnmeldung an den Bauern. Falls nicht, pumpt der Roboter die Milch direkt in einen Kühltank.

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