Hillary Clinton: Eine Frau, ein Buch - DER SPIEGEL
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Hillary Clinton Eine Frau, ein Buch

Hillary Clinton zieht Bilanz. Auf 734 Seiten erinnert sie sich an ihre Zeit als US-Außenministerin - und empfiehlt sich als potentielle Präsidentschaftskandidatin. Deshalb bleibt das Buch auch bleiern und langweilig.
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Hillary Clinton war First Lady, Senatorin, Präsidentschaftsbewerberin und Außenministerin der USA. Sie hat mit 66 Jahren viel erreicht. Doch offenbar will sie noch mehr.

Foto: AP/dpa
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Auf allen Kanälen bewirbt sie ihre Autobiografie "Hard Choices", der deutsche Titel lautet "Entscheidungen". Es geht um ihre Zeit als Außenministerin. Doch tatsächlich empfiehlt sie sich als potentielle Präsidentschaftskandidatin.

Foto: Eva Hambach / AFP
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Kein Zweifel: Das Buch ist eine Ouvertüre für 2016, wenn die nächsten Präsidentschaftswahlen in den USA anstehen. Doch dadurch gerät der Text zum langatmigen Bewerbungsschreiben.

Foto: Brendan Smialowski / AFP
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Eine offizielle Bestätigung gibt es zwar nicht in dem Buch. Auf der letzten Seite aber schreibt Clinton: "Die Zeit für schwere Entscheidungen kommt früh genug."

Foto: Matt Rourke / AP
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Sie wurde 1947 in Chicaco geboren. An der East High School ihres Heimatorts Park Ridge, Illinois, kandidierte die Oberstufenschülerin Hillary Rodham (Klassenfoto) 1965 für die Schülervertretung - und verlor.

Foto: Anonymous/ ASSOCIATED PRESS
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Mit Ehemann Bill Clinton, den sie 1975 heiratete, feierte Hillary Clinton drei Jahre später dessen großen Wahlsieg in Arkansas. Die Juristin legte daraufhin ihr Lehramt als Professorin nieder.

Foto: Anonymous / AP
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Die frisch gekürte Senatorin: Im November 2000 kandidierte Hillary Clinton für das Amt der Senatorin des US-Bundesstaates New York - und gewann mit deutlichem Vorsprung. Ihren klaren Wahlsieg konnte sie sechs Jahre später bestätigen, als sie mit 67 Prozent der Stimmen wiedergewählt wurde.

Foto: DOUG KANTER/ AFP
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First Lady: Hillary und Bill Clinton im Oval Office des Weißen Hauses im Januar 2000. Die Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky überschattete die zweite Amtszeit des Präsidenten und stellte die Ehe auf eine Belastungsprobe.

Foto: Getty Images
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Mutter der Braut: Im Juli 2010 heiratete Hillary Clintons Tochter Chelsea den Investmentbanker Marc Mezvinsky (l.).

Foto: AP/ Genevieve de Manio Photography
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Wahl der richtigen Frisur: Hillary Clinton wechselt ihren Haarschnitt häufig. "Wenn ich in die Schlagzeilen kommen will, muss ich nur mein Hair-Styling ändern", sagt sie.

Foto: ASSOCIATED PRESS
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Frauenpower: Hillary Clinton, von Präsident Barack Obama zur US-Außenministerin ernannt, amüsierte sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem OSZE-Gipfel in Kasachstan 2010.

Foto: Geert Vanden Wijngaert/ AP
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Lost in Translation: Auf einer Pressekonferenz im April 2012 in Washington zog Außenministerin Hillary Clinton ein Gesicht. Sie lauschte der überlangen Übersetzung ihrer Worte ins Japanische.

Foto: Jim Lo Scalzo / dpa
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Diplomatischer Frust: Erschöpft stützte Außenministerin Hillary Clinton bei einer Uno-Versammlung im März 2012 den Kopf auf ihre Hände. Es gelang ihr nicht, Russland und China zu Sanktionen gegen Syrien zu bewegen. Im Januar 2013 trat sie nach vierjähriger Amtszeit zurück. Sie sagt, sie wolle sich ins Privatleben zurückziehen. Das glaubte ihr fast niemand.

Foto: Timothy A. Clary / AFP
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Don't cry for me, America: Hillary Clinton sprach an der Universität von Kapstadt im August 2012 über die amerikanisch-südafrikanische Freundschaft.

Foto: POOL/ REUTERS
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Wieder da: Die Demokraten arbeiten am Comeback der ehemaligen Außenminsterin (hier im August in San Francisco) - als Kandidatin für die nächsten Präsidentschaftswahlen.

Foto: Stephen Lam / REUTERS
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Alles offen: 2016 soll Clinton die erste Frau in dem Job werden. Noch schweigt sie dazu

Foto: AP/dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?