Hindu-Fest auf Java: Kescher am Kraterrand - DER SPIEGEL
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Hindu-Fest auf Java Kescher am Kraterrand

Rauch und Hitze kümmert die indonesischen Hindus nicht. Der Stamm der Tengger zelebriert sein Ydnya-Kasada-Fest am Krater des aktiven Vulkans Bromo.
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Spuckender Vulkan: Der Mount Bromo gehört zu einer Vulkankette, die sich von den Andamanen bis Osttimor erstreckt - und ist einer der aktivsten Vulkane auf Java.

Foto: Fully Handoko/ dpa
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Am qualmenden Vulkan: Die hinduistischen Tengger bringen Opfer während des Yadnya-Kasada-Festes dar - am Kraterrand des Mount Bromo.

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Ein Hindupriester hält Opfergaben. Das jährliche Fest besteht in nächtlichen Prozessionen zum Gipfel. Dort werden dem Gott Sang Hyang Widhi Wasa Tiere, Früchte und Reis dargebracht.

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Das Kasada-Fest beruht auf einer Legende, nach der im 15. Jahrhundert ein Fürstenpaar die Götter um Nachkommen anflehte. Der Preis: die Opferung ihres letztgeborenen Kindes. Als das geschah, forderte seine Stimme das jährliche Opferfest.

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Der Bromo-Vulkan wird auch von Touristen gern besucht. Dabei bricht er immer wieder aus - 2004 starben dabei zwei Menschen, im November 2010 begann eine neue Eruptionsphase.

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Ein Mann vom Tengger-Volk, das etwa 600.000 Angehörige in Ostjava hat und hauptsächlich um den Bromo herum lebt.

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Hinduistische Pilger erklettern am frühen Morgen den Krater des Bromo. Sie beten für gute Ernte und Glück.

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Ein hinduistischer Schamane betet für die Pilger in der Widodaren-Höhle.

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Hier versuchen die Dorfbewohner, Geld aufzufangen, das von den Pilgern in den Krater geworfen wird,...

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...und hier haben Dorfbewohner geopferte Hühner ergattert.

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Die Fänger sind gut ausgerüstet - mal helfen auch Netze beim Auffangen der Opfer. Gefährlich nahe ist der Kratergrund.

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Picknick mit Aussicht: Pilger haben heiliges Wasser aus der Widodaren-Höhle geholt und gönnen sich nun eine Pause.

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