Hindustan Ambassador: Fabrikneuer Oldie - DER SPIEGEL
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Hindustan Ambassador Fabrikneuer Oldie

Viele Inder sind nicht gut zu sprechen auf die früheren Kolonialherren. Doch auf deren Autos lassen sie nichts kommen – und das schon lange bevor der indische Konzern Tata die Marken Jaguar und Land Rover kaufte. Die Liebe wurzelt viel früher: beim Hindustan Ambassador.
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Hindustan Ambassador: Seit gut 50 Jahren läuft der Hindustan Ambassador in einer Fabrik nahe Kalkutta vom Band. Die Produktionsanlagen wurden 1957 aus England herbeigeschafft, wo das Auto als Morris Oxford gebaut worden war.

Foto: Tom Grünweg
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Drittes Auge: Dieser Ambassador von Hindustan Motors trägt mittig auf der Motorhabe plaziert noch ein zusätzliches kleines Rotlicht.

Foto: Tom Grünweg
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Zeitlose Form: Bis auf einige wenige Veränderungen wird der Ambassador auch heute noch gebaut wie am ersten Tag. Inzwischen ist jedoch die Jahresproduktion auf lediglich 15.000 Modelle gesunken.

Foto: Tom Grünweg
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Indiens offizielles Auto: Beliebt ist der gut 4,30 Meter lange Ambassador vor allem als Dienstwagen von Behörden und bei Taxiunternehmern oder Chauffeursdiensten. Denn das Auto macht was her und strahlt einen Charme aus, den viele moderne Neuwagen vermissen lassen.

Foto: Tom Grünweg
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Ein echter Motor: Keine Plastikabdeckung über dem Aggregat, sondern der direkte Blick ins Herz des Autos, wo alles offenliegt. Der robuste Wagen ist ein Traum für jeden Automechaniker.

Foto: Tom Grünweg
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Typisches Taxi: Taxiflotten auf dem Subkontinent bestehen noch immer zu großen Teilen aus dem Indien-Klassiker Hindustan Ambassador.

Foto: Tom Grünweg
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Schmucklos glücklich: Das Auto wirkt zwar nicht mehr taufrisch, doch das leicht gewölbte Dach und die ordentlichen Proportionen sehen noch immer erfreulich gut aus.

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Stochern im Nebel: Frühe Modelle des Ambassadors wie dieser Wagen tragen noch eine Lenkradschaltung. Fahrer klagen häufig über die hakelig-nervtötende Bedienung der Schaltung - und bleiben dem automobilen Evergreen doch treu.

Foto: Tom Grünweg
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?