Hindustan Ambassador Fabrikneuer Oldie
Hindustan Ambassador: Seit gut 50 Jahren läuft der Hindustan Ambassador in einer Fabrik nahe Kalkutta vom Band. Die Produktionsanlagen wurden 1957 aus England herbeigeschafft, wo das Auto als Morris Oxford gebaut worden war.
Drittes Auge: Dieser Ambassador von Hindustan Motors trägt mittig auf der Motorhabe plaziert noch ein zusätzliches kleines Rotlicht.
Zeitlose Form: Bis auf einige wenige Veränderungen wird der Ambassador auch heute noch gebaut wie am ersten Tag. Inzwischen ist jedoch die Jahresproduktion auf lediglich 15.000 Modelle gesunken.
Indiens offizielles Auto: Beliebt ist der gut 4,30 Meter lange Ambassador vor allem als Dienstwagen von Behörden und bei Taxiunternehmern oder Chauffeursdiensten. Denn das Auto macht was her und strahlt einen Charme aus, den viele moderne Neuwagen vermissen lassen.
Ein echter Motor: Keine Plastikabdeckung über dem Aggregat, sondern der direkte Blick ins Herz des Autos, wo alles offenliegt. Der robuste Wagen ist ein Traum für jeden Automechaniker.
Typisches Taxi: Taxiflotten auf dem Subkontinent bestehen noch immer zu großen Teilen aus dem Indien-Klassiker Hindustan Ambassador.
Schmucklos glücklich: Das Auto wirkt zwar nicht mehr taufrisch, doch das leicht gewölbte Dach und die ordentlichen Proportionen sehen noch immer erfreulich gut aus.
Stochern im Nebel: Frühe Modelle des Ambassadors wie dieser Wagen tragen noch eine Lenkradschaltung. Fahrer klagen häufig über die hakelig-nervtötende Bedienung der Schaltung - und bleiben dem automobilen Evergreen doch treu.