Hiroshima - DER SPIEGEL
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Hiroshima Das atomare Paradoxon

Seit 1945 haben die Deutschen ihre Trauer um die eigenen Bombenopfer im Zweiten Weltkrieg hinter einem Erinnerungskult um den ersten Atombombenabwurf verborgen, glaubt der britische Historiker Frederick Taylor. Sein Appell: Schluss mit dem Versteckspiel!
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Atombombentest: Dieses Foto des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums zeigt einen Atombombentest im April 1954. Eine derartige Explosion zerstörte im August 1945 die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki und beendete den Zweiten Weltkrieg.

Foto: REUTERS
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Hiroshima nach der Explosion: Am 6. August 1945 wurde die japanische Stadt Hiroshima das Ziel der ersten Atombombe. Von Hiroshima blieben nur Trümmer und Verwüstung, 90% der Stadt waren zerstört.

Foto: AP
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Gedenken an die Hiroshima-Opfer: Papierlaternen schwimmen auf dem Motoyasu Fluss in Hiroshima am 06. August 2003. Sie erinnern an die 200.000 Opfer der Atombombe, die im August 1945 die Stadt zerstörte.

Foto: AFP
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Gedenken an Hiroshima: Tauben fliegen während der Gedenkfeier für die Opfer des Atombombenabwurfs von 1945 im August 2007 über den Peace Memorial Park in Hiroshima.

Foto: REUTERS
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Gebet für die Hiroshima-Opfer: Eine japanische Familie betet im Peace Memorial Park in Hiroshima während einer Gedenkfeier im August 2004 für die Opfer der Atombombe. 1945 wurde Hiroshima völlig zerstört.

Foto: AP
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Der "Vater der Atombombe": Dr. J. Robert Oppenheimer, der wissenschaftliche Leiter des Manhattan Projekts in seinem Büro im Dezember 1958. Als die erste Atombombe der Welt, die "Trinity", am 16. Juli 1945 in der Wüste von New Mexico gezündet wurde, sagte seinen berühmten Satz: "Ich bin der Tod geworden, der Zerstörer der Welten."

Foto: AP
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"Little Boy": Dieses, von der US-Regierung 1960 veröffentlichte Foto zeigt einen Nachbau der "Little Boy"-Atombombe, die am 6. August 1945 über Hiroshima abgeworfen wurde. Ihre Explosionskraft ist mit der von 20.000 Tonnen TNT-Sprengstoff vergleichbar.

Foto: AP
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Besatzung der "Enola Gay": Die Besatzung des B-29 Bombers "Enola Gay" vor ihrem Start am 6. August 1945 auf der Mariana Insel Tinian. In der Mitte steht der Pilot Paul Tibbets. Von der "Enola Gay" wurde an diesem Tag die erste Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen.

Foto: AFP
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Alliierte Bomber: B-17-Flugzeuge werfen im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs Bomben auf deutsche Kommunikationsstützpunkte bei Chemnitz in der Nähe von Dresden.

Foto: AP
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Die Frauenkirche in Dresden: Die Frauenkirche in Dresden wurde während der Bombenangriffe am Ende des Zweiten Weltkriegs völlig zerstört. Anfang der sechziger Jahre wurde beschlossen, die Ruine als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung zu deklarieren. Nachdem sich hier am 13. Februar 1982 erstmals junge Menschen versammelten, wurde sie zum Symbol der ostdeutschen Friedensbewegung und ein Ort des gewaltfreien Protests. Am 30. Oktober 2005 wurde schließlich der Wiederaufbau mit einer festlichen Weihe der neuen Frauenkirche beendet.

Foto: HJE/ AP
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Aufräumen im zerstörten Dresden: Helfer und Einwohner beginnen nach den Bombardierungen im Februar 1945 mit den Aufräumarbeiten. Die Stadt wurde von den Alliierten in Schutt und Asche gelegt, über die genauen Opferzahlen wird bis heute gestritten. Vor allem Rechte versuchen die Zerstörung von Dresden am Ende des Zweiten Weltkriegs zu instrumentalisieren.

Foto: AFP
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Blick auf die zerstörte Stadt: August Schreitmüllers Skulptur auf dem Turm des Rathauses von Dresden sieht 1945 auf die zerbombte Stadt.

Foto: Richard Petersen sen. / AP
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Paul Tibbets, 2003: Eine Aufnahme von Brigadegeneral a. D. Paul Tibbets, dem Kommandanten der "Enola Gay" von 2003. Zum Bombenabwurf auf Hiroshima äußerte sich Tibbets im Alter nicht mehr öffentlich.

Foto: AP
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