Steinchen am Strand Ein Rest Hiroshima
Ein Geologe entdeckte zufällig seltsam geformte Glasobjekt im Sand einer japanischen Halbinsel. Nun zeigte sich: Sie sind wahrscheinlich vor über 60 Jahren beim Atomangriff auf Hiroshima entstanden.
Partikel unter dem Elektronen-Mikroskop: Im Sand der japanischen Halbinsel Motoujina hat ein Forscher seltsam geformte Steinchen entdeckt. Wahrscheinlich sind sie bei der Explosion der Atombombe von Hiroshima entstanden.
Foto: UC Berkeley
Zunächst erinnerten die Objekte den Wissenschaftler an Glaskügelchen, die bei gewaltigen Meteoriteneinschlägen entstehen. Viele Teile hatten aber eine ganz andere Form.
Foto: UC Berkeley
Hiroshima nach dem Angriff: Durch die Atombombe kamen 70.000 Menschen ums Leben, ungefähr noch einmal so viele starben infolge der Strahlung, ein Großteil der Gebäude wurde zerstört.
Foto: HIROSHIMA PEACE MEMORIAL MUSEUM/ AFP
Forscher Mario Wannier sortierte insgesamt zehntausend Steinchen und ordnete sie verschiedenen Kategorien zu.
Foto: UC Berkeley
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