Historische Fahrstühle - DER SPIEGEL
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Historische Fahrstühle Willkommen im Killerkäfig

Rein, rauf, runter, raus: Fahrstühle katapultieren Passagiere heute mit aberwitziger Geschwindigkeit in die Höhe, und das vollkommen sicher. In den Anfangstagen waren Liftfahrten hingegen Hochseilakte ohne doppelten Boden. Gerne stürzten Kabinen ab - oder guillotinierten Neugierige. Von Ariane Stürmer
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Erinnerungen an die Vergangenheit: Besonders detaillierte Verzierungen schmücken die Türen der Fahrstühle im New Yorker Chrysler Building. Das im Art-Deco-Stil gehaltene Gebäude wurde am 27. Mai 1930 eröffnet.

Foto: Mario Tama / Getty Images
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Die Bürgenstock-Bahn: Mit dem Hammetschwand-Lift fahren Besucher seit 1903 die letzten 150 Höhenmeter auf den Berg Bürgenstock - der Schweizer Vierwaldstättersee und die Stadt Luzern liegen dann rund 680 Meter unter ihnen.

Foto: buergenstock-bahn.ch
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Eiserne Rotunde: Seit den dreißiger Jahren ist dieser Aufzug in einem Mehrfamilienhaus im Stockholm in Betrieb.

Foto: Kone
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Lifttraum: Elf Decks steuern diese Fahrstühle auf dem Kreuzfahrtschiff Carnival Spirit an. Das Schiff, das unter der Flagge Panamas fährt, hatte 2001 seine Jungfernfahrt.

Foto: Kone
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Bloß nicht nach unten schauen: Im finnischen Tytyri testet die Firma Kone seit Ende der neunziger Jahre die Technik ihrer Aufzüge. Der Schacht misst 350 Meter Tiefe - 250 davon unter Tage.

Foto: Kone
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Liftportal: Kunstvoll verziert steht dieser Aufzug seit Ende des 19. Jahrhunderts in einem Haus in Stockholm.

Foto: Kone
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Auf die Nadelspitze: Das Wahrzeichen der Stadt Seattle im US-Bundesstaat Washington ist die sogenannte Space Needle, ein 185 Meter hoher Turm, auf dessen Spitze sich ein Restaurant dreht. Dorthin gelangt man nur mit einem der Aufzüge, aus denen man bereits die schöne Aussicht genießen kann.

Foto: Getty Images
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Fahrstuhl zum Wissen: In der Bibliothek von Ulm fährt der Fahrstuhl direkt durch die Mitte des Wendeltreppenhauses. Die neue Bibliothek wurde Anfang 2004 nach den Plänen des Architekten Gottfried Böhm fertig gestellt.

Foto: dpa
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Otis Elevator: Einer der ersten Aufzüge mit der Sicherheitstechnik - gebaut von Elisha Graves Otis. Diese Werbeanzeige datiert aus dem Jahr 1890. Wegen ihres Aussehens nannte man die Kabinen auch "Vogelkäfige".

Foto: Getty Images
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Immer nach Oben: Mit viel Glas und Stahl kommt dieser Aufzug im Fitness und Wellness Center Medicos des FC Schalke daher.

Foto: Getty Images
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Roter Teppich im Fahrstuhl: In den Fahrstühlen des US-Capitols, dem Regierungsgebäude in Washington D.C., arbeiten noch Fahrstuhlführer. Kein Senator muss den Knopf im Aufzug selbst drücken.

Foto: Mark Wilson / Getty Images
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Einer der Ersten: Eins der wenigen Exemplare eines der ersten Fahrstuhlmodelle der Otis Elevator Company, die im Originalzustand überlebt haben. Es kann in der Lobby des Hauptfirmensitzes von Otis in Farmington, Conneticut, besichtigt werden.

Foto: AP
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Fahrstuhl für Neuwagen: Der Aufzug in der Mitte dieses Turms in Wolfsburg holt vollautomatisch Autos aus ihren Abstellfächern, damit sie in das Auslieferungszentrum verfrachtet werden können.

Foto: dpa
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Ewiges Auf und Ab: Eine Variante des klassischen Fahrstuhls ist der Paternoster - aneinandergereihte, permanent umlaufende offene Kabinen, die vom Keller bis zum Dach und wieder hinunter fahren. Beim Ein- und Aussteigen heißt es schnell sein. Heute gibt es nur noch wenige Gebäude mit Paternoster. Eines der letzten ist der Poelzig-Bau der Goethe-Universität im Frankfurter Westend.

Foto: dpa
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Zur Arbeit unter die Erde: Auch der Bergbau konnte durch die Einführung von elektrischen Fahrstühlen revolutioniert werden - die Einfahrt in die Schächte wurde endlich sicherer. Diese rumänischen Bergarbeiter in Lupeni profitieren jeden Tag davon.

Foto: REUTERS
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Geheimfahrstuhl: Einen überraschenden Fund machten Arbeiter im August 2007 während der Renovierungsarbeiten im Büro des Generalstaatsanwalts. Hinter einem Bücherregal kam ein vergessener Schacht mit einem alten, vogelkäfigartigen Fahrstuhl zum Vorschein.

Foto: AP/The Idaho Statesman, Darin Oswald
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Der Hut-Lift: Nicht nur Menschen fahren mit Fahrstühlen, manchmal werden auch nur ihre Hüte per Lift befördert. Hier führt der Portier des Londoner Savoy Hotels 1925 den Aufzug für die Hüte, Mäntel und Schirme seiner Gäste vor.

Foto: Getty Images
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Parkplatz in der Vertikalen: Aufzüge für Autos sind keine Erfindung der jüngsten Zeit. Bereits in den frühen Zwanzigern wurden hier Wagen mittels eines Fahrstuhls an einer Wand geparkt. So konnte viel Platz gespart werden.

Foto: Getty Images
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Wie im Rausch: Wer sagt denn, dass Fahrstuhl fahren langweilig ist? Die Passagiere dieses Fahrstuhls werden von einem spektakulären Farbenspiel zur Arbeit begleitet.

Foto: REUTERS
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Schaurige Überreste: Kaum mehr als diese Nummernschilder einiger Stockwerke sind von den Fahrstühlen des World Trade Center übrig geblieben. Die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 geborgenen Schilder sind Teil einer Ausstellung, die im August 2002 im New York State Museum in Albany, New York eröffnet wurde.

Foto: Getty Images
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Liftgirls: Das Warenhaus "Stockmann" leistete sich in den dreißiger Jahren für jeden Fahrstuhl eine Dame, die die Knöpfe für die Kunden drückte und mit ihnen auf und ab fuhr. Das Foto entstand in der Hauptfiliale der finnischen Warenhauskette in Helsinki.

Foto: Kone
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