Historische Kriminalfälle Der Politiker, der einfach verschwand
Was ist mit ihm passiert? Porträt-Fotografie von Dr. Fritz Wenzel
Stefan Appelius/Archiv Stefan Appelius
Karikatur gegen Wenzel: Schmäh-Karikatur gegen Pastor Fritz Wenzel, erschienen in der "Niederdeutschen Stimme" vom 1. Januar 1955
Post von Wenzel: Handschriftliche Postkarte an den Bundesvorstand der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG), in der Wenzel sich für seine Wahl zum Kuratoriumsmitglied bedankt
Flucht auf Schienen? Die letzte Spur von Pfarrer Fritz Wenzel führt zum Braunschweiger Hauptbahnhof. Offensichtlich hat Wenzel die Stadt in einem Zug verlassen. Es bleibt offen, in welche Richtung.
Alfred Frenzel: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Alfred Frenzel wurde 1960 als Agent des Tschechischen Geheimdienstes enttarnt und festgenommen
Wahlkampf-Anzeige: Inserat in der "Nordwestdeutschen Rundschau" (Wilhelmshaven) vom 2. März 1955, in der ein Wahlkampfauftritt des Braunschweiger SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Fritz Wenzel angekündigt wurde
Fritz Wenzel auf der Titelseite des SPIEGEL-Heftes
Hilde Wenzel (1918-45): Die erste Ehefrau des späteren SPD-Bundestagsabgeordneten Fritz Wenzel starb an einer unheilbaren Krankheit. Nur vier Monate nach ihrem Tod heiratete Wenzel seine Frau Annemarie. Die drängte er später, in ein Dreiecksverhältnis mit ihrer Schwester Sigrid einzuwilligen.
Die Meyerin: Pastor Fritz Wenzel liebte Dackel. Der Langhaardackel "Die Meyerin" lebte in seinem Haushalt in Breslau, wo Wenzel studierte und vor dem Krieg Wehrmachtspfarrer war.