Hitler in Haft - DER SPIEGEL
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Hitler hinter Gittern "Er war stets verständig, genügsam, bescheiden und höflich"

Hof halten hinter Gittern: Historische Dokumente geben Aufschluss über Adolf Hitlers Haft nach seinem Putschversuch 1923. In der Haftanstalt Landsberg lebte er mit Billigung der Justiz nicht nur wie ein Fürst - sondern konnte auch in aller Ruhe sein Netzwerk aufbauen, das ihm später zur Machtergreifung half.
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Gesinnungsgenossen: Im November 1923 hatte Adolf Hitler versucht, mit seinen rechtsextremen Gesinnungsgenossen in München gegen die Republik zu putschen. Das Bild zeigt die Putschteilnehmer 1924 nach ihrer Verurteilung in der Festung Landsberg am Lech - offensichtlich fehlte es ihnen an nichts. Von links nach rechts: Hitler, Emil Maurice, Oberstleutnant Hermann Kriebel, Rudolf Heß und Friedrich Weber.

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Hitler in Festungshaft: Adolf Hitler 1924 am Fenster seiner Zelle in der oberbayerischen Festung Landsberg. Hier schrieb Hitler sein programmatisches Buch "Mein Kampf".

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Heinrich Hoffmann
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"Hitler-Pfad": Der Garten im Gefängnis Landsberg mit dem sogenannten Hitler-Pfad, den Adolf Hitler sowie sein Gesinnungsgenosse Rudolf Heß während ihrer Haft häufig als Spazierweg nutzten. Foto von 1925.

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Hitlers Zelle: Frische Blumen schmücken Adolf Hitlers Gefängniszelle in der Festung Landsberg am Lech. Die Zelle wurde nach 1933 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Häftling Hitler: "Er war stets verständig, genügsam, bescheiden und höflich gegen jedermann, insbesondere auch gegen die Beamten der Anstalt", berichtete Gefängnisdirektor Otto Leybold über den Häftling Adolf Hitler. Das Bild zeigt Hitler 1924 mit Putschteilnehmern in der Festung Landsberg, links Oberstleutnant Hermann Kriebel, rechts Emil Maurice.

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Haft-Alltag: Adolf Hitler liest in der Festung Landsberg eine Tageszeitung. Ian Kershaw schrieb, dass Hitler während der Haft die Basis "seiner späteren absoluten Vorrangstellung in der völkischen Bewegung und seines Aufstiegs zum unangefochtenen Führer" geschaffen habe.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Heinrich Hoffmann
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Tag der Entlassung: Das Bild zeigt Adolf Hitler an seinem Auto vor dem Stadttor nach seiner Entlassung aus der Festung Landsberg am 20. Dezember 1924. Lange vor seiner Entlassung hatte Hitler darüber räsoniert, welchen Wagen er erwerben solle - einen Benz 11/40, der "den augenblicklichen Bedürfnissen entsprechen würde", oder einen 16/50 mit niedrigerer Drehzahl, am liebsten in Grau und "mit Drahtspeichenrädern".

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Heinrich Hoffmann
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Zehn Jahre später: 1934 besuchte Adolf Hitler als "Führer und Reichskanzler" - in einem dunklen Mercedes-Benz - die Festung Landsberg, wo er zehn Jahre zuvor neun Monate inhaftiert war.

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