Hitlers Traumschiff Das Ende der "Graf Zeppelin"
Modell der "Graf Zeppelin": Die Aufnahme aus dem Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven zeigt das 1:200-Modell des einzigen je gebauten deutschen Flugzeugträgers. Mit dem Bau des Originals wurde in Kiel bereits 1936 begonnen. Als "Graf Zeppelin" sollte der Flugzeugträger in Übersee eingesetzt werden und in die Marinegeschichte eingehen. Der 262 Meter lange und 36 Meter breite Riese wurde allerdings nie fertiggestellt und 1947 von den Russen als Kriegsbeute in der Ostsee versenkt.
Adolf Hitler während einer Rede: Der nationalsozialistische Führer Adolf Hitler aufgenommen während einer Rede. Mit dem Flugzeugträger "Graf Zeppelin" sollte die deutsche Kriegsmarine die Lufthoheit auch in fernen Gewässern erkämpfen.
Angeklagte in Nürnberg: Die Angeklagten vor dem internationalen Militärgericht hören die Verlesung der Anklageschrift bei der Eröffnung des Nürnberger Kriegsverbrecher-Hauptprozesses am 20. November 1945 im Gerichtssaal des Justizpalastes in Nürnberg. In der zweiten Reihe sitzen (v.l.) Hermann Göring, Rudolf Hess, Joachim von Ribbentrop, Wilhelm Keitel, Alfred Rosenberg und Hans Frank. In der hinteren Reihe sind (v.l.) die Angeklagten Karl Dönitz, Erich Raeder, Baldur von Schirach, Fritz Sauckel und Alfred Jodl zu sehen. Die Verteidiger sitzen vor den Angeklagten.
Großadmiral Erich Raeder war der oberste Marineoffizier unter Adolf Hitler. "In diesem Krieg", schrieb er zu Kriegsbeginn an den "Führer", "kann das wenige, was fertig ist oder noch kriegsbereit wird, nur anständig kämpfend untergehen." Raeders Prunkstück, die "Graf Zeppelin" wurde nie fertig gestellt - und ging nach einer jahrelangen Odyssee doch unter.
"Admiral Hipper": Eine seltene Farbaufnahme des Schweren Kreuzers "Admiral Hipper" aus dem Bestand des Bildarchivs Preußischer Kulturbesitz, Berlin. Die "Admiral Hipper" sollte 1942 gemeinsam mit dem Schlachtschiff "Tirpitz" alliierte Konvois auf dem Weg nach Murmansk angreifen.