"HMS Victory": Suche nach einer Legende - DER SPIEGEL
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"HMS Victory" Suche nach einer Legende

Es wäre eine Sensation: Schatzsucher wollen das Wrack der legendären "HMS Victory" am Grund des Ärmelkanals geortet haben. Das Kriegsschiff sank 1744, es war das größte und bestbewaffnete seiner Zeit. An Bord vermuten Experten tonnenweise Goldmünzen.
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"HMS Victory" (Computergrafik): Das vierte britische Schiff, dass diesen Namen trug, versank 1744 in einem Sturm. Niemand von den rund 1100 Menschen an Bord überlebte.

Foto: John Batchelor / Odyssey Marine Exploration
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Trümmerfeld: Nach langer Suche hat die US-Firma Odyssey die "HMS Victory" gefunden. Das Wrack liegt mehr als 50 Kilometer entfernt von dem Ort, wo die "Victory" laut Geschichtsschreibung gesunken ist.

Foto: Odyssey Marine Exploration
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Bronzekanone: Die Taucher haben gewaltige Geschütze am Meeresboden gefunden.

Foto: Odyssey Marine Exploration
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Kanone am Fundort: Die Wappen der Könige George I. und George II. deuteten auf das Herstellungsdatum hin - und verrieten so die Identität der "HMS Victory".

Foto: Odyssey Marine Exploration
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42-Pfünder bei der Bergung: Einer dieser tonnenschweren Kolosse wurde ans Tageslicht geschafft. 28 von ihnen hatte die "Victory" bei ihrem Untergang an Bord, hinzu kamen jeweils 28 Zwölf- und 24-Pfünder sowie eine Reihe kleinerer Geschütze.

Foto: Odyssey Marine Exploration
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42-Pfünder an Deck der "Odyssey Explorer": Die Kanone ist das einzige Bronzegeschütz dieser Größe, das sich auf dem Trockenen befindet.

Foto: Odyssey Marine Exploration
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Geborgene 12-Pfünder (oben) und 42-Pfünder: Beide Kanonen tragen den Namen des Herstellers (Scalch) und die Delfingriffe, die für Bronzekanonen des 18. Jahrhunderts typisch waren.

Foto: Odyssey Marine Exploration
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Griffe in Nahaufnahme: Die Geschütze an Bord der "Victory" waren kunstvoll gearbeitet - und gehörten zu den letzten ihrer Größe, die noch aus Bronze gefertigt wurden. Schon wenig später wurde Eisen zum bevorzugten Werkstoff.

Foto: Odyssey Marine Exploration
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"Odyssey Explorer": Das Schiff ist mit Spezialgerät für archäologische Tiefseetauchgänge ausgerüstet.

Foto: AP
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Ferngesteuerter Roboter "Zeus": Er erledigt einen Großteil der Arbeit unter Wasser.

Foto: AP
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42-Pfünder: Ein Greifarm des Roboters misst den Durchmesser eines Kanonenrohres aus.

Foto: AP
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Auf dem Lauf einer Kanone ist das Wappen von König George I. zu sehen - nach Angaben der Unterwasser-Schatzsucher ein deutlicher Hinweis, dass es sich bei dem Wrack tatsächlich um die "HMS Victory" handelt.

Foto: AP
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Der Nachfolger: Es gibt mehrere "HMS Victory" in der Geschichte der britischen Marine. Das Exemplar im Bild ist noch heute als Museumsschiff im Einsatz und diente Admiral Nelson als Flaggschiff in der Schlacht von Trafalgar.

Foto: Getty Images
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Das Museumsschiff zeigt, wie damals die Waffendecks aussahen: Dutzende Kanonen reihen sich auf den Decks der "HMS Victory" auf.

Foto: Getty Images
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Nelsons Flaggschiff liegt heute in Portsmouth und kann besichtigt werden.

Foto: Getty Images
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