Hobbykoch Peter Wagner: Schweinekrustensalat - DER SPIEGEL
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Schweineschwarte Schnell gepoppt und Fett gestoppt

Im Zuge der Wiederentdeckung vermeintlich "unedler" Teile unserer Nutztiere erlebt nun sogar die Schweineschwarte ein Comeback: Als wahres Superfood für die Freunde kohlehydratarmer Ernährungsweise.
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Kaum zu glauben, dass anderswo Schuhe, Taschen, Busenpolster, Gummibärchen oder Tätowier-Übungsunterlagen daraus hergestellt werden: Wagner-Rezept für "Schweinekrustensalat".

Foto: Peter Wagner
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Spielentscheidend für die ernährungsphysiologisch interessanten Nährstoffwerte der späteren Schwarten-Popps ist es, gleich zu Beginn so viel wie möglich von dem Fett auf der Unterseite der Schweinehaut zu entfernen.

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Auch beim einstündigen Sieden in Salzwasser verlieren die Schweinerückenschwarten weiteres Fett, das mit dem Kochwasser weggeschüttet wird.

Foto: Peter Wagner
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Nach eintägigem Trocknen werden die Schwarten auf einer Aufschnittmaschine in ein Millimeter dünne Streifen geschnitten, die Reste fein gewürfelt. Vor dem Poppen kommt das Material jetzt noch ein paar Stunden in den warmen Backofen oder Dörrautomaten.

Foto: Peter Wagner
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So sehen die millimeterdünnen Streifen nach gerade mal zwei Minuten in der Mikrowelle aus - mit fantastischen Werten für Paleo- oder Low-Carb-Diäten: unter drei Prozent Fett, über 30 Prozent Eiweiß.

Foto: Peter Wagner
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Der Krautsalat wird zur Abwechslung nicht mit Weiß-, sondern mit dem feineren Spitzkohl zubereitet: wichtig ist es hier, schön gleichmäßig sehr dünne Streifchen abzuschneiden.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?