Hochgeschwindigkeitszüge: Höchste Eisenbahn - DER SPIEGEL
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Hochgeschwindigkeitszüge Höchste Eisenbahn

175 Jahre nach der ersten Bahnfahrt in Deutschland steht eine neue Generation von Highspeed-Zügen jenseits der 300 km/h am Start. Doch auch bei mittelschnellen Zügen muss schleunigst ein Innovationsstau abgebaut werden.
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Bombardier "Zefiro": Die geplante Version des Hochgeschwindigkeitszuges soll bis zu 380 km/h schaffen. Bombardier-Züge sind in China, Schweden und den USA unterwegs - das Flaggschiffs "Zefiro" wird gerade gebaut, 2011 soll ein Testzug fahren.

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Alstom AGV: Export-Weltmeister ist der französische TGV von Alstom, der älteste europäische Highspeed-Zug. Seine direkten Abkömmlinge dominieren die Gleise rund um Frankreich, modifizierte Versionen rauschen durch Südkorea und Spanien. Der bis zu 360 km/h schnelle Nachfolger AGV fährt in Italien.

Foto: AP
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Thalys: Der französische Hochgeschwindigkeitszug fährt mit bis zu 300 km/h und verbindet Paris, Brüssel und Köln. Der Trip von Köln nach Paris dauert nur vier Stunden.

Foto: ROLAND WEIHRAUCH/ ASSOCIATED PRESS
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Siemens Intercity-Express: Der ICE-T hat ähnliche Radsatzprobleme wie sein Schwestermodell ICE 3. Bei schneller Kurvenfahrt wirken auf die Drehgestelle höhere Kräfte, als die verschärften Anforderungen des Eisenbahn-Bundesamtes erlauben. Allerdings soll die hydraulische Neigetechnik nicht daran schuld sein - dennoch bleibt sie vorerst ausgeschaltet, bis die Probleme gelöst sind.

Foto: DB / Günter Jazbec
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Alstom TGV: Grund für den Erfolg des TGV dürfte der pragmatische Ansatz der Franzosen sein. Mit robuster Technik, guter Federung, aber eher schlichter Einrichtung bringt der TGV die Reisenden zuverlässig ans Ziel.

Foto: ALAIN JULIEN/ AFP
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TGV und ICE 3 MF: In Sachen Zuverlässigkeit erwies sich die ICE-3-Familie bisher als Desaster: Anfangs zickten Fahrmotoren sowie die erstmals in Europa bei einem Schienenfahrzeug eingesetzten Wirbelstrombremsen.

Foto: DB
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ICE 3 und Thalys: Bereits im Sommer 2003 kam die Klimaanlage der ICE-3-Familie an ihre Grenzen; fünf Jahre später wurden an den Radsätzen Risse entdeckt. Der vorläufige Höhepunkt der Pannenserie ereignete sich im April 2010 in einem Tunnel zwischen Köln und Frankfurt am Main: Eine Zugtür löste sich und krachte bei voller Fahrt in die Bistro-Fenster des entgegenkommenden Zugs; sechs Fahrgäste wurden verletzt.

Foto: DB
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ICE 3 am Kölner Hauptbahnhof: "Wenn wir, wie in Deutschland, einen ICE alle 60 bis 70 Kilometer halten lassen, haben Geschwindigkeiten jenseits der 250 km/h nur begrenzt Sinn."

Foto: DB / Christian Bedeschinski
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ICE 1 auf der Strecke Berlin-Hannover bei Neugarten: Viele der jetzigen IC-Waggons und -Loks stammen aus den achtziger Jahren. Die erste Generation des ICE hat demnächst 20 Jahre auf dem Buckel.

Foto: DB / Günter Jazbec
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ICE-Betriebswerk Berlin-Rummelsburg, Beschreibung: Im Januar dieses Jahres benannte die Deutsche Bahn Siemens als bevorzugten Lieferanten - Verträge will man im Laufe des Jahres schließen.

Foto: DB / Weber
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ICE 3 auf der Neubaustrecke Köln-Rhein/Main bei Montabaur: Derzeit werden in Deutschland mehrere neue Highspeed-Trassen gebaut.

Foto: DB / Stefan Warter
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