Hochhäuser - DER SPIEGEL
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Hochhäuser Schwelende Gefahr

Nach einer Brand-Katastrophe in London wollte Deutschland sämtliche Hochhäuser auf Feuergefahr prüfen. Geschehen ist so gut wie nichts.
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Brand des Grenfell-Towers in London 2017: Nach der Katastrophe wollten deutsche Städte ihre Hochhäuser prüfen.

Foto: DANIEL LEAL-OLIVAS/ AFP
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Wohnsiedlung Märkisches Viertel, Berlin-Reinickendorf: Anfragen bei den größten deutschen Städten zeigen, dass viele bisher auf eine Prüfung der Fassaden verzichtet haben - auch Berlin.

Foto: imago/ Schöning
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Wohnsiedlung Märkisches Viertel, Berlin-Reinickendorf: "Eine Verwendung brennbarer Baustoffe an Hochhäusern widerspricht den bauordnungsrechtlichen Anforderungen", schreibt in bestem Amtsdeutsch die Berliner Senatsverwaltung.

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Prüfung einer Hausfassade in Hamburg: Hinter der Verkleidung aus Faserzementplatten hängen brennbare Dämmplatten aus gepressten Holzspänen.

Foto: Güven Purtul
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Gebäude in Hamburg-Osdorf: An dem Gebäude aus dem Jahr 1969, ein 16-stöckiges Haus mit 171 Wohnungen und etwa 400 Bewohnern im Stadtteil Osdorf, wurde man fündig - die Fassade ist brennbar.

Foto: Güven Purtul
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Prüfung in Hamburg: Das Hochhaus wurde mit zusätzlichen Feuermeldern ausgestattet, es steht nun unter Daueraufsicht einer Brandwache, bis die Gefahr beseitigt ist.

Foto: Güven Purtul
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Magdeburg: "In den meisten Landkreisen werden sie kein Hochhaus finden. In Magdeburg haben Sie eins, das ist neu gebaut worden", beschwichtigte ein CDU-Minister. Ein Irrtum: Auf Anfrage des ZDF teilen die Städte erheblich höhere Zahlen mit: Tatsächlich gibt es in Halle 117 Hochhäuser und in Magdeburg über 400.

Foto: imago/ Frank Sorge
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Neubausiedlung, Prinzenstraße, Berlin-Kreuzberg: Nach Recherchen des ZDF-Magazins "Frontal 21" haben die meisten Bundesländer die Hochhausfassaden nicht überprüft.

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