Hochrad von Standard Highwheels Hohe Kunst
Ein Hochrad von Standard Highwheels. So heißt das kleine Unternehmen des Schweden Per-Olof Kippel.
Kippels Hochräder kosten mindestens 1500 Euro. Damit zu fahren ist nicht ganz einfach, sie haben zum Beispiel keine Bremse.
Immerhin: Stilmäßig ist man mit den Rädern auf der sicheren Seite.
Da kann der Ledersattel noch so gut gefedert sein wirklich bequem sitzt man auf einem Hochrad nicht.
Vor platten Reifen braucht man sich nicht zu fürchten, die Pneus bestehen aus einem einzigen Gummiwulst.
Das Hochrad hat eine Starrachse, die Pedale bewegen sich ständig mit dem Rad mit.
Die Verbindung zwischen Lenker, Rahmen und Vorderrad muss besonders stabil sein, sagt Kippel. Beim Hochrad lastet hier das meiste Gewicht.
Das kleine Hinterrädchen ist kaum mehr als ein Stützrad.
Die ersten Hochräder wurden um das Jahr 1870 herum entwickelt. Auf diesem undatierten Foto war die Mobilitätsgeschichte aber schon ein ganzes Stück weiter, wie an den anderen Fahrzeugen zu sehen ist.