Hochräder: Der etwas andere Thron - DER SPIEGEL
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Hochräder Der etwas andere Thron

Hochräder sind Relikte des 19. Jahrhunderts. Doch eine kleine Fangemeinde gleitet noch heute auf den 1,40 Meter hohen Rädern durch die Welt: Ohne Bremsen, dafür gern in traditioneller Kleidung – und bei Gefahr immer bereit zum rettenden Absprung.
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Die Grundhaltung beim Aufsteigen: Fuß auf den Aufsteiger und mit Schwung auf den Sattel setzen. Auf Grund einer Knieverletzung kann Achim Knorr zurzeit nicht Hochrad fahren.

Foto: Andrea Reidl
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Traditionell: Die Griffe sind aus Holz. Die Bremse am Lenker hat lediglich eine Alibifunktion. Wer stehenbleiben will, muss das Hochrad mit den Pedalen bremsen.

Foto: Andrea Reidl
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Treffen in Blois: 1999 war die Weltmeisterschaft für historische Fahrräder in Blois in Frankreich. Die Höhepunkte der Veranstaltung war unter anderem eine Geschicklichkeitsprüfung und das Century, das 100 Meilen Rennen.

Foto: Achim Knorr
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Möglichst authentisch: Zum Treffen in Blois erscheinen viele Fahrer und Fahrerinnen in nostalgischer Kleidung.

Foto: Achim Knorr
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Eine Frage des Gleichgewicht: Das Balancieren in der Reihe fordert alle Fahrer. Fällt einer um, fallen alle.

Foto: Achim Knorr
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Klein, aber hoch. Der Aufsteiger befindet sich in 60 Zentimetern Höhe. Ungeübte Fahrer müssen sich schon etwas überwinden, um aufzusitzen.

Foto: Andrea Reidl
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Nachbau und Original: Das grüne Velo ist ein Nachbau aus der Werkstatt des Tschechen Josef Mesicek. Knorr fährt es gern, weil es mit 20 Kilogramm zu den leichten Hochrädern zählt.

Foto: Andrea Reidl
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Dunkle Schönheit: Achim Knorr zeigt stolz sein schwarzes Hochrad.

Foto: Andrea Reidl
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Von wegen Dynamo: Als Lichtquelle dient auch bei diesem Hochrad eine Karbidlampe. Sie hängt dirket an der Nabe.

Foto: Andrea Reidl
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Der Sattel: Hochräder waren Ende des 19. Jahrhunderts besonders in den oberen Bevölkerungsschichten beliebt. Kein Wunder, dass der Sattel meist aus edlem Leder gefertigt wurde.

Foto: Andrea Reidl
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Fuhrpark: Die drei fahrtüchtige Hochräder fährt Knorr abwechselnd. Sein Lieblingsrad ist das grüne Velo, ein Nachbau aus Tschechien.

Foto: Andrea Reidl
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Ausitzen: Aus dieser Perspektive werden die Problem bei Aufsteigen besonders deutlich. Der Weg bis zum Sattel ist recht weit. Es erfordert einigen Mut, um sich darauf zu schwingen.

Foto: Andrea Reidl
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Nachbau: Selbstverständlich sind die Pedale ist wie beim Original aus Holz.

Foto: Andrea Reidl
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Herkunft: Die Plakette "Heinrich Kleyer Frankfurt" zeigt die Herstellungsort des Rades.

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Ausflug: Achim Knorr unternimmt gerne Ausfahrten mit dem Hochrad. Hier ist er im Stadtteil Cromford in Ratingen unterwegs.

Foto: Achim Knorr
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Glocke statt Klingel: Damit sie nicht die ganze Zeit bimmelt, kann man sie drehen und so den Schlegel feststellen.

Foto: Andrea Reidl
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