Hochräder Der etwas andere Thron
Die Grundhaltung beim Aufsteigen: Fuß auf den Aufsteiger und mit Schwung auf den Sattel setzen. Auf Grund einer Knieverletzung kann Achim Knorr zurzeit nicht Hochrad fahren.
Traditionell: Die Griffe sind aus Holz. Die Bremse am Lenker hat lediglich eine Alibifunktion. Wer stehenbleiben will, muss das Hochrad mit den Pedalen bremsen.
Treffen in Blois: 1999 war die Weltmeisterschaft für historische Fahrräder in Blois in Frankreich. Die Höhepunkte der Veranstaltung war unter anderem eine Geschicklichkeitsprüfung und das Century, das 100 Meilen Rennen.
Möglichst authentisch: Zum Treffen in Blois erscheinen viele Fahrer und Fahrerinnen in nostalgischer Kleidung.
Eine Frage des Gleichgewicht: Das Balancieren in der Reihe fordert alle Fahrer. Fällt einer um, fallen alle.
Klein, aber hoch. Der Aufsteiger befindet sich in 60 Zentimetern Höhe. Ungeübte Fahrer müssen sich schon etwas überwinden, um aufzusitzen.
Nachbau und Original: Das grüne Velo ist ein Nachbau aus der Werkstatt des Tschechen Josef Mesicek. Knorr fährt es gern, weil es mit 20 Kilogramm zu den leichten Hochrädern zählt.
Dunkle Schönheit: Achim Knorr zeigt stolz sein schwarzes Hochrad.
Von wegen Dynamo: Als Lichtquelle dient auch bei diesem Hochrad eine Karbidlampe. Sie hängt dirket an der Nabe.
Der Sattel: Hochräder waren Ende des 19. Jahrhunderts besonders in den oberen Bevölkerungsschichten beliebt. Kein Wunder, dass der Sattel meist aus edlem Leder gefertigt wurde.
Fuhrpark: Die drei fahrtüchtige Hochräder fährt Knorr abwechselnd. Sein Lieblingsrad ist das grüne Velo, ein Nachbau aus Tschechien.
Ausitzen: Aus dieser Perspektive werden die Problem bei Aufsteigen besonders deutlich. Der Weg bis zum Sattel ist recht weit. Es erfordert einigen Mut, um sich darauf zu schwingen.
Nachbau: Selbstverständlich sind die Pedale ist wie beim Original aus Holz.
Herkunft: Die Plakette "Heinrich Kleyer Frankfurt" zeigt die Herstellungsort des Rades.
Ausflug: Achim Knorr unternimmt gerne Ausfahrten mit dem Hochrad. Hier ist er im Stadtteil Cromford in Ratingen unterwegs.
Glocke statt Klingel: Damit sie nicht die ganze Zeit bimmelt, kann man sie drehen und so den Schlegel feststellen.