Hochseesegeln Weiter, schneller, nasser
Sie segeln von der Isle of Wight entlang der englischen Südküste an die Südwestspitze von Irland und zurück nach Plymouth: Hier steht "Malizia"-Skipper Boris Herrmann an der Pinne.
Das Fastnet Race, das größte Offshore-Rennen der Welt, ist fast hundert Jahre alt. In diesem Jahr ebenfalls mit dabei: Fürsten-Enkel Pierre Casiraghi.
Schaumig: Die "Maliza" ist eine "Imoca 60", das ist eine Klasse von Yachten, die für Rennen um die Welt konstruiert wurden.
Der Blick aus dem Cockpit: Wasser ist überall.
Casiraghi ist ein Spross der Herrscherfamilie von Monaco, Sohn der Grimaldi-Prinzessin Caroline von Hannover.
Beim Fastnet-Race segeln rund 400 Yachten mit, die "Malizia" wurde in ihrer Klasse Dritte.
Segelprofi Boris Herrmann an Bord der Malizia nach dem Setzen des Gennakers.
Mehr als 1100 Kilometer haben die Segler beim Rennen zurückgelegt.
Boris Herrmann ist mit seinen 36 Jahren bereits ein absoluter Segelprofi.
Der Fastnet Rock: Dieser einsame Felsen vor der irischen Küste muss umrundet werden, dann geht es wieder zurück.
Der Bordcomputer: Er zeigt, auf welchem Kurs und bei welchem Wind das Boot wie schnell sein kann.
Auch nachts ist höchste Konzentration gefragt.
Beeindruckende Aussicht: Auf der "Malizia" sind die Positionslichter eingeschaltet.
Pierre hat sich kürzlich einen Rückenwirbel angebrochen, er schluckt Schmerzmittel und andere Pillen.
Casiraghi und Herrmann im Cockpit hinter der festen Sprayhood.
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen: Nach der Zieleinfahrt segelt Boris Herrmann weiter ins Mittelmeer. Am 21. August startet dort das nächste Rennen, von Palermo nach Monte Carlo.