Hochwasser 2002 Vor uns die Sintflut
Land unter: Das Ortsschild war nicht mehr zu sehen, doch als sich das Wasser zurück zieht, taucht Erlln wieder auf.
Versunkene Häuser: Die Mulde verlässt ihr gewohntes Flussbett, die Pegelstände steigen, das Wasser steht bis zur ersten Etage.
Höchststand: Schuppen und Garagen verschwinden
Spektakuläre Rettung: Der Hubschrauber erreicht Erlln, doch nimmt er nur die Nachbarn mit. Nach langem Warten und endlichem Durchkommen in der Polizeizentrale, wird ihnen die Rettung vom Dach vesrprochen. Kurz danach zieht ein Seil einem nach dem anderen nach oben. Und das Ausmaß der Katastrophe wird noch deutlicher.
Ein Blick auf die Dorfstraße: Als sich das Wasser zurück zieht, taucht auch die Dorfstraße wieder auf. Doch vorerst ist es unmöglich auf diesem Weg ins Dorf zu gelangen.
Der Hof: Hier zieht sich das Wasser bereits zurück, aber der Hof von Familie Wachter war noch einen Tag zuvor völlig versunken.
Weggespült: Der Strom reist Löcher in den Damm und bahnt sich seinen Weg hinein ins Dorf.
Überall...: dreckige Brühe, Durcheinander und Müll.
Das große Aufräumen beginnt...: In den ersten Tagen nach dem Hochwasser war es vorallem wichtig, die Straßen wieder passierbar zu machen. Alle elektrischen Geräte, nicht mehr zu gebrauchende Möbel oder unheimlich viele Müllsäcke wurden abgeholt.
Chaos: Als sie endlich in ihrem Haus sind, beginnt das große Aufräumen.
Am Straßenrand: Die Straßen sind gesäumt von Dreck, Müll und nicht mehr zu gebrauchenden Gegenständen, wie diese Nähmaschine.
Unbrauchbare Gegenstände: Schränke, Schilder, Bretter, Farben - alles von der Flut gezeichnet.
Müll: Unter der braunen Brühe und dem Schlamm tauchten Berge von Müll auf.
Bank: Zurück in Erlln finden die Dorfbewohner neben Schlamm und Chaos auch eine Bank im Baum vor.
Kaum wiederzuerkennen: ...ist der Garten von Familie Wachter. Nicht nur das sich allmählich zurückziehende Wasser, sondern auch große Äste kommen angeschwommen.
Schlamm: Durch das Wasser ist die Haustür so aufgequollen, dass diese unpassierbar wurde. Durch ein Fenster in der ersten Etage gelangen sie in ihr Haus und begegnen neben völligem Durcheinander vorallem Müll und Schlamm.
Klavier: Nicht mehr zu retten ist dieses Klavier. Wachters mussten es -wie so vieles- den Fluten überlassen.
Kunst, Wasser, Chaos: Das Atelier versank im Strom der Mulde.
Schlammspuren: Die Kunstwerke von Andreas und Christiane Wachter sind nass und von dicken Schlammspuren überzogen. Dieses Bild zeigt einen Blick ins Atelier, der Boden ist noch immer bedeckt mit der dreckigen Brühe. Und an der Wand ist zu erkennen, wie hoch das Wasser noch vor einigen Tagen stand.
Maleratelier versunken: Wie hoch das Wasser tatsächlich stieg, zeichnet sich hier an Gemälden und Wand ab.
Wie auf der Wäscheleine: Zeichnungen und Skizzen hängen zum Trocknen wie Nachthemden auf einer Leine. Mit dem Bügeleisen versucht Andreas Wachter Papier zu glätten.
Retten, was zu retten ist: Überall stehen die Bilder draußen aufgebaut. Um die Schäden zu begutachten und sie vor den feuchten Ateliers zu bewahren.
Bilder: An der Wand stehen die Kunstwerke, auch diese nicht ohne Schlammspuren.
Das Atelier: Als das Wasser stieg, stellte Andreas Wachter seine Bilder ca. einen Meter nach oben.
Notaufnahme der Künste: Christiane Wachter bringt Bilder aus ihrem Atelier in den Garten, der kurz zur Notaufnahme der Werke umfunktioniert wird.