Hochwasser an Flüssen: Neue Warnsysteme in Mosambik und Europa - DER SPIEGEL
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Schwellende Fluten Rote Flagge, stolze Helfer

Die Welt rüstet sich gegen Flusshochwasser: Forscher präsentieren eine neue Hightech-Anlage für den gesamten Globus. Afrika jedoch liegt im toten Winkel. Dort schützen sich Hunderte Ortschaften mit einfachen Mitteln - Becher, Trommeln und Fahrräder retteten bereits Tausenden das Leben.
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Flutkatastrophe: Im Jahr 2000 wurde Mosambik von verheerenden Wassermassen heimgesucht. Jetzt soll ein einfaches Warnsystem das Schlimmste verhindern.

Foto: © Reuters Photographer / Reuters/ REUTERS
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Mosambikanerin auf der Flucht vor dem Fluten (Februar 2000): Die Katastrophe vor zwölf Jahren forderte zahlreiche Menschenleben.

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Pegelstange: Mitarbeiter lernen, kritische Marken abzulesen.

Foto: Münchener Rück Stiftung
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Kompanie gegen die Fluten (in Búzi): In mehr als 600 Orten in Mosambik wurden unter Leitung der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Hochwasser-Warnsysteme eingerichtet; sie finden nun immer mehr Nachahmer.

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Regenmessung: Die Ableser tragen T-Shirts, die ihnen bei einer Zeremonie zur Amtseinführung im Dorf gegeben wurden.

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Risikogebiet: Helfer zeichnen Karten, um zu wissen, wo Gefahr droht.

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Funker: Die Regenmessungen aus den Dörfern werden ins Warnzentrum gemeldet.

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Solarzellen: Die Funkgeräte werden in Mosambik mit Sonnenenergie betrieben.

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Listen am Regenmesser: Täglich werden die Werte eingetragen.

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Katastrophenschutzbüro am Fluss Búzi: Melden viele Stationen im Oberlauf starke Regenfälle, wird Alarm geschlagen.

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Rote Warnflagge: Im Ernstfall sollen alle Bescheid wissen - die Fahne wird gehisst.

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Kind mit Pegelstange: Die Beobachter prüfen täglich den Wasserstand des Flusses.

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Funkstation am Fluss Save (Mosambik): Das Haus ist das einzige gemauerte Gebäude weit und breit.

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Einweisung: Anwohner erfahren, wo sich im Ernstfall sichere Rückzugsgebiete befinden.

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Überschwemmung im Jahr 2008 in Mosambik: Rechtzeitige Warnung rettete Tausende vor den Fluten.

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