Hochwasser Deichbruch in Stendal
Überschwemmte Bundesstraße zwischen Stendal (Sachsen-Anhalt) und Rathenow (Brandenburg): Nach einem Deichbruch bei Fischbeck breitet sich das Wasser weiter aus.
Der Deich sei auf einer Länge von bis zu 50 Metern gebrochen, teilte ein Sprecher des Katastrophenschutzes mit. In der Folge wurde auch die B107 überschwemmt (Foto).
Wegen des Deichbruchs kommt es auch zu Behinderungen im Zugverkehr: Auf der Strecke Hannover-Berlin wurde die Elbebrücke bei Hämerten gesperrt.
Das Dorf Kabelitz in Sachsen-Anhalt wurde nach dem Dammbruch überschwemmt.
In Teilen von Kabelitz kommen die Einsatzkräfte nur noch mit dem Boot voran.
Im schleswig-holsteinischen Lauenburg hat man sich für das Hochwasser gewappnet - hier kontrolliert ein Helfer die mobile Barriere vor einem Gasthaus.
Die Altstadt von Lauenburg wurde inzwischen evakuiert.
Schon jetzt ragt von diesem Verkehrsschild in Lauenburg nur noch das obere Ende aus dem Wasser. Dabei hat die Scheitelwelle des Elbhochwassers den Ort noch gar nicht erreicht.
Soldaten in Magdeburg im Hochwasser-Einsatz: Die Stadt in Sachsen-Anhalt kämpft seit Tagen gegen die Fluten der Elbe.
Im bayerischen Deggendorf wird langsam das Ausmaß der Zerstörung sichtbar - hier in einem Autohaus. Der Schaden beträgt Hunderte Millionen.
Auch Meißen in Sachsen steht teilweise unter Wasser.
Eine Frau und ihr Kind hinter einer Sandsack-Barriere in Wittenberge: Die Elborte in Ostdeutschland sind seit Tagen im Ausnahmezustand.
Blick aus dem Helikopter auf die Elbe in Brandenburg: Das Hochwasser schiebt sich weiter Richtung Norden.