Hochwasser Deiche in Gefahr
Maubach am Tisch vor seinem Haus bei Wulkau in Sachsen-Anhalt: Die Fischzucht ist überschwemmt.
Die Einsatzkräfte haben das Gebiet bei der Fischzucht aufgegeben. Das Wasser ist dort nicht mehr zu stoppen.
Auf seinen Kaffee will er nicht verzichten, darum hat Maubach die Maschine an einen Kühlanhänger angeschlossen. Der Generator liefert Strom.
Maubach mit seinem Radlader auf der überschwemmten Landstraße. Völlig abgeschnitten ist er nicht von der Außenwelt.
Mülltonne im Wasser: Der schmale Weg zur Einfahrt ist völlig überschwemmt.
Vom Hochwasser umspülter Hilfsdeich in Schönfeld: Eine Deichwache kontrolliert den Damm in dem Ort in Sachsen-Anhalt.
Mit dem Handy hält er Kontakt zur Außenwelt. Der Strom ist abgestellt, die Zufahrtsstraße ist nur noch mit dem Radlader zu befahren.
Das ist die Landstraße zwischen Wulkau (Sachsen-Anhalt) und dem Nachbarort Kamern, die zu Maubachs Fischzucht führt. In der Region Stendal stehen nach wie vor mehr als 200 Quadratkilometer unter Wasser - eine Fläche mehr als doppelt so groß wie der Chiemsee in Bayern oder etwa so groß wie Düsseldorf.
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus Wulkau prüfen den Pegelstand an der überschwemmten Landstraße.
Schönfeld: Auch wenn die Pegelstände in den Hochwassergebieten sinken, drohen aufgeweichte Deiche weiter zu brechen.
Der Bereich der Dömitzer Schleuse (Mecklenburg-Vorpommern) ist am Zulauf der Elde in die Elbe vom Hochwasser überflutet.
Im niederbayerischen Deggendorf an der Donau zeigte sich Bundespräsident Joachim Gauck voller Bewunderung für die vielen tausend Helfer.
Polizisten fuhren vom Hochwasser Betroffene mit einem Schlauchboot zu ihren Häusern im Deggendorfer Ortsteil Fischerdorf.
In Fischerdorf stehen immer noch Gärten unter Wasser.